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Abdoul Diallo kommt aber immer wieder gern ins Bürgerzentrum. Dort trifft er auf alte Bekannte wie (v.l.) Karl Rudolf Hankel, Carl Schubert und Anne Beckmann. - © Martina Chudzicki
Abdoul Diallo kommt aber immer wieder gern ins Bürgerzentrum. Dort trifft er auf alte Bekannte wie (v.l.) Karl Rudolf Hankel, Carl Schubert und Anne Beckmann. | © Martina Chudzicki

Spenge So hat sich die Arbeit der Spenger Initiative "Pro Asyl" verändert

Seit 2014 engagieren sich Ehrenamtliche für geflüchtete Menschen in Spenge. Der Schwerpunkt der Arbeit liegt aber längst nicht mehr auf dem Sprachunterricht.

Martina Chudzicki Martina Chudzicki
15.01.2020 | Stand 14.01.2020, 13:27 Uhr

Spenge. Abdoul Diallo hat Heimweh. Nicht nach seiner alten Heimat Guinea, auch wenn er eines schmerzlich vermisst: Seine Familie, die er dort zurücklassen musste. Seine Heimat aber hat der 30-Jährige längst woanders gefunden. Sein Heimweh gilt der Stadt Spenge. Hier ist der junge Mann vor über fünf Jahren nach langer Flucht aus Afrika gelandet, hier ist er "angekommen". Und am liebsten wäre er aus Spenge auch nie mehr weggegangen. Seit zwei Jahren aber lebt er in Bielefeld - der Arbeit wegen. Und wünscht sich nichts mehr, als wieder ins beschauliche Spenge zurückkehren zu können.

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