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Fairtrade Town Logo - © fairtrade-deutschland.de
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Löhne Die Stadt Löhne soll Fairtrade-Town werden

Die Sozialdemokraten machen sich stark für den Fairen Handel und beantragen unter anderem, dass bei offiziellen Anlässen nur noch Fairtrade-Produkte benutzt werden sollen.

10.08.2019 | Stand 10.08.2019, 12:58 Uhr

Löhne. Die Eingangshalle des Bahnhofs macht sich und auch der Veranstaltungsraum im alten Wartesaal ist beliebt. Der Verein „Löhne umsteigen", der den Bahnhof wieder aufpolieren möchte, hat – wie berichtet – auch vor, Gastronomie und Handel zu integrieren. Damit habe sich der Bahnhofsverein nachhaltig positioniert, findet die SPD Löhne. Fairen Handel vor Ort anbieten und eine neue Form von Mobilität finden, seien zwei der Ziele. Hier setzt der Antrag der SPD-Fraktion an, sich auch als Kommune in die Fairtrade-Kampagne einzumischen. So beantragt die SPD-Fraktion, dass die Stadt Löhne an der Fairtrade-Town-Kampagne teilnimmt und die Aufnahme beantragt. Dazu sind die erforderlichen Anträge zu stellen. Auch möchte die SPD, dass bei offiziellen Anlässen ausschließlich Fairtrade-Produkte verwendet werden. „Die Stadt Löhne ist sich ihrer ökologischen und sozialen Verantwortung bewusst und sollte auch in diesem Bereich eine Vorreiterrolle spielen", schreiben die Sozialdemokraten in ihrem Antrag. Fairer Handel soll Lebens- und Arbeitsbedingungen verbessern Die Nachbarkommunen Vlotho, Hüllhorst, Bad Oeynhausen, Herford und der Kreis Minden-Lübbecke seien bereits Mitglieder dieser Kampagne, heißt es weiter. Dazu Fraktionsvorsitzender Wolfgang Böhm: „Fairtrade unterstützt den Fairen Handel auf lokaler Ebene. Gemeinsam mit der Initiative von ’Transfair’ werden dabei Maßnahmen zur Förderung benachteiligter Produzentenfamilien in Afrika, Asien und Lateinamerika unterstützt." Durch Fairen Handel sollen dabei die dortigen Lebens- und Arbeitsbedingungen verbessert und kleinbäuerlichen Familien eine menschenwürdige Existenz aus eigener Kraft ermöglicht werden. Entsprechende Produkte im Handel tragen ein Fairhandelssiegel. Für die Sozialdemokraten ist es überaus wichtig, dass die Produkte unter fairen Arbeitsbedingungen und unter ökologisch nachhaltigen Bedingungen produziert werden. "think global, act local" Die SPD stellt fest, dass im Handel und in der Gastronomie bereits viele Artikel verfügbar sind. Auch gibt es bereits in Schulen und Kirchengemeinden Projekte und Aktionen. Ziel ist es, viele Partner anzusprechen, die die Idee von fairen Produkten unterstützen. Arbeitsgruppen könnten das Projekt begleiten. „Mit den Initiativen zur Unterstützung des Fairen Handels sowie der Auszeichnung der Stadt Löhne als Fairtrade-Town könnten wir auf kommunaler Ebene mit dem Motto ’think global, act local’ im eigenen Umfeld sehr viel nachhaltiger wirken. Wir haben hiermit eine gute Chance, die Löhner für faire Produkte zu sensibilisieren", sagt der Fraktionsvorsitzende Wolfgang Böhm.

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