Wie viel Geld Banken und Sparkassen Kunden erstattet haben, geben sie nicht preis. - © Pixabay
Wie viel Geld Banken und Sparkassen Kunden erstattet haben, geben sie nicht preis. | © Pixabay

NW Plus Logo Kreis Herford Banken bleiben bei der Höhe ihrer Rückerstattung vage

Für viele Geldinstitute scheinen die Kontoführungsgebühren, die sie von Kunden ohne deren ausdrückliche Zustimmung gefordert haben, ein abgeschlossenes Thema.

Corina Lass

Kreis Herford. Banken und Sparkassen haben jahrelang ihre Gebühren erhöht, ohne die ausdrückliche Zustimmung der Kunden einzuholen. Denn eine Mitteilung über die Änderung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) reicht nicht. Das hatte der Bundesgerichtshof (BGH) im April entschieden. Die heimischen Banken äußern sich jedoch nicht dazu, wie viel Geld sie erstattet haben.

Viele sind sowieso leer ausgegangen. Die Gründe: Die Kunden haben kein Geld eingefordert, die letzte Gebührenerhöhung liegt nach Ansicht des Geldinstituts zu lange zurück, oder die Banken stehen auf dem Standpunkt, dass die von ihnen erbrachte Leistung ihr Geld wert war. Wer dennoch eine Rückerstattung wollte, erhielt oftmals nur eine kleine Entschädigung – oder hätte klagen müssen. Letzteres ist aber teuer. Deshalb verzichteten viele Kunden darauf.

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