Verkehrsinseln, hier eine mit Blühpflanzen begrünte an der Berliner Straße, könnten auch als Senken angelegt werden. - © Frank-Michael Kiel-Steinkamp
Verkehrsinseln, hier eine mit Blühpflanzen begrünte an der Berliner Straße, könnten auch als Senken angelegt werden. | © Frank-Michael Kiel-Steinkamp

NW Plus Logo Herford Wie sich Herford vor Überflutung schützen könnte

Seit den Hochwassern in Westdeutschland gilt die "Schwammstadt" als eine Möglichkeit, Städte für die Folgen des Klimawandels besser zu rüsten. Auch Herford könnte in diesem Bereich etwas tun.

Corina Lass

Herford. Städte überfluten nicht nur dadurch, dass Wasser über die Flussufer tritt. Problematisch ist vor allem Starkregen, der von versiegelten Flächen - Straßen, Dächern, Zufahrten - in die Kanalisation abgeleitet wird, von ihr aber nicht mehr erfasst werden kann. Günstig wäre es daher, wenn das Wasser dort, wo es fällt, aufgefangen und zwischengespeichert würde. Bei Städten, die dieses Prinzip verfolgen, sprechen die Stadtplaner von einer "Schwammstadt". Gemeint ist damit auch, dass Städte Wasser dann speichern, wenn es im Überfluss da ist, damit sie es zur Verfügung haben, wenn sie es dringend brauchen, zum Beispiel zur Bewässerung von Stadtgrün im Hochsommer.

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