Frauen sind in der Krise stark eingespannt. - © Standsome from Pixabay
Frauen sind in der Krise stark eingespannt. | © Standsome from Pixabay

NW Plus Logo Kreis Herford Warum die Corona-Krise Frauen besonders hart trifft

Zwischen Homeoffice und Homeschooling: Frauen übernehmen häufig die Sorgearbeit und beschulen die Kinder. Für mehr Gleichberechtigung setzt sich das Netzwerk "Frauen und Arbeitspolitik" ein.

Susanne Barth

Kreis Herford. Fair ist das Virus nicht. Die Pandemie wirkt wie ein Brennglas, sagt die Gleichstellungsbeauftragte aus Löhne, Monika Lüpke: "Sie zeigt auf, wo die Probleme liegen." Vielerorts sind vor allem Frauen besonders hart von der Krise betroffen. Sie übernehmen im Durchschnitt häufiger die Sorgearbeit, kümmern sich um den Haushalt oder die Pflege von Angehörigen, haben das Homeschooling der Kinder im Blick. All dies passiere meist "unsichtbar" im Hintergrund. Hinzukommt, dass viele Frauen nach wie vor auf Minijobs setzen. "Vielen fällt es erst jetzt schmerzlich auf, dass sie durchs Raster fallen", sagt Lüpke vom Netzwerk "Frauen und Arbeitsmarktpolitik" im Kreis Herford.

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