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Die Verantwortlichen können sich über einen Geldsegen freuen. - © Peter Steinert
Die Verantwortlichen können sich über einen Geldsegen freuen. | © Peter Steinert

Herford/Bad Oeynhausen Herforder Kinderklinik wird mit 16 Millionen Euro gefördert

Am Freitag wurde der Förderbescheid übergeben. Durch den Neubau der Kinder- und Jugendklinik werde die Versorgung deutlich verbessert, sagte der NRW-Gesundheitsminister. Auch Bad Oeynhausen profitiert

08.11.2019 | Stand 08.11.2019, 16:58 Uhr

Herford/Bad Oeynhausen (epd). Das Klinikum Herford erhält für den Aufbau einer Kinder- und Jugendklinik eine Förderung von rund 16 Millionen Euro. NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) übergab am Freitag in Herford den Förderbescheid an das Klinikum, wie das Gesundheitsministerium mitteilte. Mit dem Neubau der Kinder- und Jugendklinik werde die Versorgung der Patienten deutlich verbessert, würdigte Laumann. Durch die Anbindung an das Mutter-Kind-Zentrum und die vorgehaltenen Ambulanzen werde ein modernes familienorientiertes Zentrum verwirklicht. Aufstockung der Pflegeausbildungsplätze in Bad Oeynhausen Laumann kündigte an, dass zudem die Pflegeausbildungsplätze des Herz- und Diabeteszentrums Nordrhein-Westfalen in Bad Oeynhausen bis 2021 von 25 auf 100 Plätze für Neustarter aufgestockt werden sollen. Die Investition in die Ausbildung sei der einzige Weg, um dem Fachkräftemangel in der Pflege entgegenzutreten, unterstrich Laumann. Durch weitere Kooperationen und Maßnahmen mit den Mühlenkreiskliniken, dem Klinikum Herford und dem Lukas-Krankenhaus Bünde würden dann zum Schuljahresbeginn 2023 durch die Initiative des Herz- und Diabeteszentrums voraussichtlich insgesamt 300 Auszubildende in der Lehre sein, erklärte der Minister. Land stellt 70 Millionen zur Verfügung In diesem Jahr sei die jährliche Ausbildungskapazität in der Gesundheits- und Krankenpflege sowie Kinderkrankenpflege an den Pflegeschulen am Klinikum Herford, dem Lukas-Krankenhaus Bünde sowie an der Akademie der Gesundheitsberufe der Mühlenkreiskliniken um mehr als 100 Plätze auf 1.018 erhöht worden. Zudem stellten die beteiligten Kliniken erstmals 75 Plätze in der Pflegeassistenz zur Verfügung. Das Land Nordrhein-Westfalen hatte den Angaben zufolge für die Verbesserung der Gesundheitsversorgung für das laufende Jahr ursprünglich Mittel in Höhe von 66 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Wegen der Vielzahl an Anträgen sei diese Summe erhöht worden, so dass rund 70 Millionen Euro an Fördermitteln vergeben worden seien, hieß es. Die Einzelförderungen wurden mit dem sogenannten Entfesselungspaket eingeführt. In diesem Jahr lag der Förderschwerpunkt auf „Verbesserung der Versorgungsqualität durch strukturverändernde oder strukturstärkende Maßnahmen".

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