In der Unterführung: Frank Hölscher (v. l.), Thomas Dickenbrok und Mathias Polster vom Innenstadtverein Hansestadt Herford, Frank Rottmann vom Westfalen-Weser-Netz, Bauausschuss-Vorsitzender Werner Seeger, Bürgermeister und Vorsitzender des Innenstadtvereins, Tim Kähler, und Werner Mohrmann von der Stadt. - © Mareike Gröneweg
In der Unterführung: Frank Hölscher (v. l.), Thomas Dickenbrok und Mathias Polster vom Innenstadtverein Hansestadt Herford, Frank Rottmann vom Westfalen-Weser-Netz, Bauausschuss-Vorsitzender Werner Seeger, Bürgermeister und Vorsitzender des Innenstadtvereins, Tim Kähler, und Werner Mohrmann von der Stadt. | © Mareike Gröneweg

Herford Innenstadtverein präsentiert umgestaltete Unterführung am Steintor

Auch andere Orte sollen in Herford noch umgestaltet werden. Das Vorhaben gestaltet sich jedoch nicht einfach

Mareike Gröneweg

Herford. Hell und bunt wirkte die umgestaltete Unterführung am Steintor, als sie am Sonntag vom Herforder Innenstadtverein präsentiert wurde. Komplett fertig ist sie zwar erst in vier Wochen, da noch Edelstahlelemente zwischen den Lampen fehlen, gefeiert wurde das Projekt aber bereits jetzt. "Wir wollen mit anderen Unterführungen weiter machen", sagte Mathias Polster vom Innenstadtverein. Doch laut Bürgermeister Tim Kähler (SPD) gibt es derzeit eine interne Anweisung von Straßen.NRW, die die weitere Umgestaltung von Unterführungen ausbremst. "Wir wollen die schönste Innenstadt von Ostwestfalen werden und das schaffen wir auch noch", sagte Tim Kähler, Bürgermeister und Vorsitzender des Innenstadtvereins, bei seiner Eröffnungsrede. Besonders hob er das Lichtkonzept hervor, dass die Unterführung am Steintor heller und damit auch sicherer mache. Auf die Frage, wie es mit den anderen Unterführungen in der Stadt weitergeht, reagierte er entschlossen: "Ich lasse mich nicht davon abhalten, wenn ein Land Hürden aufstellt." Zwar bestätigte er gegenüber der NW, dass nach seinem Kenntnisstand Straßen.NRW diese interne Anweisung des Umgestaltungs-Stopps äußerte, blieb jedoch optimistisch. "Das Land hat ein neues Förderprogramm aufgelegt", so Kähler. Aus diesem Topf könne eventuell auch Geld für die Umgestaltung von weiteren Unterführungen stammen. »Wir brauchen Leute, die sich engagieren«  Mathias Polster zeigte sich ebenfalls entschlossen: "Ich will, dass das hier nicht das Ende eines Projektes ist, sondern ein Anfang." Während der Podiumsdiskussion mit Tim Kähler, dem Bauausschuss-Vorsitzenden Werner Seeger (CDU) und Thomas Dickenbrok vom Innenstadtverein betonten alle, dass es mit der Umgestaltung in Herford weitergehen soll - nicht zuletzt, um die Unterführungen sicherer zu machen. Um die Ideen umzusetzen, rührten Dickenbrok und Polster auch die Werbetrommel, um mehr Mitglieder in den Innenstadtverein Hansestadt Herford zu locken. "Wir brauchen Leute, die sich engagieren", sagte Dickenbrok. Gestaltet wurde die Unterführung am Steintor von dem Künstler Malik Heilmann. Wichtig bei der Umgestaltung, so Dickenbrok, war die Farbenvielfalt. Auch die Werre und Aa sollen mit den blauen Bögen an den Wänden repräsentiert sein. "Als nächstes wollen wir die Unterführung an der Johannisstraße umgestalten", berichtete Mathias Polster. Hier soll es auch bunter und heller werden, jedoch ist ein anderer Künstler und Stil angedacht. Genaueres wollte Polster noch nicht verraten. Nur so viel: "Wir könnten sofort loslegen."

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