Schutzstreifen für Radfahrer, wie hier an der Spenger Straße, sind aus Sicht der ADFC-Sprechers keine optimale Lösung, weil Radler sich auf ihnen nicht sicher fühlen. - © Andreas Sundermeier
Schutzstreifen für Radfahrer, wie hier an der Spenger Straße, sind aus Sicht der ADFC-Sprechers keine optimale Lösung, weil Radler sich auf ihnen nicht sicher fühlen. | © Andreas Sundermeier

NW Plus Logo Enger ADFC: Radler fühlen sich auf Schutzstreifen nicht sicher

Der Sprecher der Ortsgruppe Enger-Spenge favorisiert an der Jöllenbecker Straße einen Radweg auf dem Hochbord an Stelle von Schutzstreifen auf der Fahrbahn.

Ekkehard Wind

Enger. Die Planung für die Sanierung und Umgestaltung der Jöllenbecker Straße in der Ortsdurchfahrt Pödinghausen ist ins Stocken geraten (die NW berichtete). Dabei geht es um die Breite der geplanten Schutzstreifen für Radfahrer. "Bei einer Neuplanung und kompletten Umgestaltung der Jöllenbecker Straße ist die Errichtung von Schutzstreifen auf der Fahrbahn aber nicht mehr zeitgemäß", sagt Uwe Diekmann. Aus Sicht des Sprechers der ADFC-Ortsgruppe Enger-Spenge wäre eine von der Fahrbahn getrennte Führung des Rad- und Fußweges die bessere Alternative.

Das Sicherheitsempfinden der Radfahrerinnen und Radfahrer sei auf den Schutzstreifen, die auf der Fahrbahn verliefen, gering. Dieses mangelnde Sicherheitsempfinden spiegele sich bereits im ADFC-Fahrradklima-Test 2018 wider. Der aktuelle ADFC-Test aus dem Jahr 2020 habe diese Erkenntnis bestätigt, betont Uwe Diekmann.

"Dort fühlen sie sich sicherer"

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