Nach dem Corona-Massenausbruch beim Rheda-Wiedenbrücker Großschlachter Tönnies hatte die Stadt Verl im Sommer 2020 in Sürenheide mehrere Wohnblocks abgeriegelt.  - © Patrick Menzel
Nach dem Corona-Massenausbruch beim Rheda-Wiedenbrücker Großschlachter Tönnies hatte die Stadt Verl im Sommer 2020 in Sürenheide mehrere Wohnblocks abgeriegelt.  | © Patrick Menzel
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Verl fordert 75.000 Euro von Tönnies nach Corona-Ausbruch

Die genaue Aufschlüsselung der Kosten für die wochenlange Quarantäne der Werkvertragsarbeiter in den Sürenheider Wohnblocks liegt jetzt vor. Ihren Personalaufwand will die Stadt nicht abrechnen.

Roland Thöring

Verl-Sürenheide. Knapp zehn Monate sind vergangenen, seit die Stadt Verl mehrere Wohnblocks in der Sürenheider Helfgerdsiedlung wochenlang unter Vollquarantäne stellen musste, weil unter den hier lebenden Werkvertragsarbeitern des Rheda-Wiedenbrücker Fleischkonzerns Tönnies mehr als 100 Corona-Infektionen aufgetreten waren. Mittlerweile liegt im Rathaus eine Cent genaue Aufschlüsselung der Kosten vor, die der Stadt durch den Einsatz im Sommer 2020 entstanden sind. Danach sitzt Verl noch immer auf Ausgaben in Höhe von 91.117,45 Euro. Rund 75...

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