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Stellen die Chronik vor: Andreas Schubert (redaktioneller Leiter, v. l.), Frank Hachmann (Brudermeister), Michael Schniedermann (Leiter Chronikgruppe), Ingo Wulf (Vertrieb Chronik) und Stefanie Stockhausen-Gebauer (Design). - © Schützen St. Achatius
Stellen die Chronik vor: Andreas Schubert (redaktioneller Leiter, v. l.), Frank Hachmann (Brudermeister), Michael Schniedermann (Leiter Chronikgruppe), Ingo Wulf (Vertrieb Chronik) und Stefanie Stockhausen-Gebauer (Design). | © Schützen St. Achatius

Schloß Holte-Stukenbrock Eine Schützen-Chronik zum runden Geburtstag

Auf 128 Seiten blicken die Mitglieder der St.-Achatius-Bruderschaft auf ihre 100-jährige Geschichte zurück. Ob und wie das Jubiläum gefeiert werden kann, steht noch nicht fest.

24.02.2021 | Stand 24.02.2021, 17:34 Uhr

Schloß Holte-Stukenbrock (nw/gri). Ziemlich genau zwei Jahre ist es her, dass sich einige Mitglieder der St.-Achatius-Schützenbruderschaft nach der Jahreshauptversammlung im Januar 2019 bei ihrem Schriftführer Michael Schniedermann versammelten, um zu besprechen, wie die Chronik der Bruderschaft zum 100-jährigen Bestehen im Jahr 2021 aussehen soll. Welche Inhalte sind wichtig und was darf auf keinen Fall fehlen? Wer übernimmt welche Aufgaben?

Das waren die Kernfragen an diesem Abend. Etwa 20 Schützen, Frauen, Männer, Jung- und Altschützen machten sich an die Arbeit. Herausgekommen ist jetzt eine Chronik, die das Geschehen rund um die Schützenbruderschaft der vergangenen 100 Jahre abbildet. Und, wie Michael Schniedermann betont, im Vergleich zu den Ausgaben vor 25 oder 50 Jahren (fast) ganz ohne Werbung auskommt.

Viele Schützen und Interviewpartner waren beteiligt. Unter der redaktionellen Leitung von Andreas Schubert wurden insgesamt 128 Seiten verfasst, die einen tiefen Einblick in die Geschichte des Vereins geben. Berichtet wird unter anderem von der Gründung 1921 und zum Beispiel über die Königs-, Jungschützenprinzen- und Bierkönigsketten bis hin zu den 100 Jahre alten Statuten, in denen unter Paragraph 9 damals geschrieben stand: „Festzentrale bleibt ein für alle Mal Stukenbrock-Senne.“ Diese Aussage findet sich zwar so nicht mehr in der heutigen Satzung, bleibt aber sicherlich in den Herzen der Schützenbrüder, findet Michael Schniedermann. Alle Abteilungen des Vereins haben sich in Texten und Bildern eingebracht. Ursprünglich geplant war pro Abteilung und Thema maximal eine Doppelseite. Doch bei einer so bewegten Vereinsgeschichte und vor allem durch das aktive Vereinsleben kam schnell mehr zusammen. Und natürlich dürfen auch die Kaiser- und Königspaare nicht fehlen. Es wurden alle Hofstaate der vergangenen 100 Jahre mit Bild in der Chronik verewigt.

30 Vorlagen immer wieder abgeändert

Bis zuletzt wurde in Tag- und Nachtschichten am Layout der Seiten gefeilt und gearbeitet, bis die fertige Datei Anfang Februar an die Bonifatius-Druckerei nach Paderborn versendet werden konnte. Dazu Stefanie Stockhausen-Gebauer, die den Satz und das Layout erstellt hat: „Gerade auf der Zielgeraden kommen noch manche Hürden, die schnell und unkompliziert in abendlichen Teams-Meetings online besprochen wurden. Und nicht umsonst hatten wir circa 30 Entwurfsvorlagen, die immer wieder abgeändert werden mussten, damit jeder Name richtig geschrieben und jedes Bild passend beschrieben wird.“ Eine weitere Hürde bestand darin, alle Treffen in einem virtuellen Rahmen abzuhalten, da das letzte Präsenztreffen der Gruppe coronabedingt im Oktober stattgefunden hatte.

Das fertige Werk wird in einer Auflage von 700 Stück herausgebracht und soll in Anbetracht der Corona-Situation ein Beitrag zum Jubiläum der St.-Achatius-Schützenbruderschaft sein. Da die endgültige Entscheidung über ein Jubiläumsfest im Mai noch nicht getroffen werden kann, wird sich sicher mancher Leser beim Schmökern der Chronik gerne an ausgelassene Momente und schöne Schützenfeste erinnern. „Wir haben in der Chronik den Fokus auf Bilder und Abbildungen gelegt“, sagt Andreas Schubert. „Viele Ereignisse, die uns durch Bilder und Dokumente in der Redaktion erreichten, hätten wir auch gerne verarbeitet, doch dann wäre die Chronik bestimmt 500 Seiten stark geworden. Mit unserer neuen Chronik kann jeder nachschlagen, wann wer welches Amt innehielt und wo zum Beispiel zu welchem Zeitpunkt das Schützenfest gefeiert wurde.“

Dort gibt es die Chronik

Den zweistufigen Vertrieb der Chronik organisiert Ingo Wulf. „Wir haben in der ersten Stufe drei Verkaufsstellen für unsere Vereinsmitglieder in Stukenbrock-Senne, in der Storchkrug-Siedlung und Richtung Tölkenweg. Dort können sich unsere Mitglieder für den Preis von 5 Euro ein Exemplar sichern. In der zweiten Stufe werden wir die Chronik an öffentlichen Punkten in Stukenbrock-Senne und Schloß Holte-Stukenbrock auslegen und ebenfalls allen Interessierten für den gleichen Preis anbieten“, sagt Ingo Wulf. Vorbestellungen können schon jetzt unter schuetzen@stukenbrock-senne.de gemacht werden. Mit einem Augenzwinkern fügt der redaktionelle Leiter Andreas Schubert hinzu: „Alle Stukenbrock-Senner Schützen sollten sich ein Exemplar sichern, denn eines ist gewiss: Zum Jubiläums-Schützenfest werden die Inhalte abgefragt, und dann gibt es keine Ausreden mehr.“

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Dort gibt es die Chronik

Den zweistufigen Vertrieb der Chronik organisiert Ingo Wulf. „Wir haben in der ersten Stufe drei Verkaufsstellen für unsere Vereinsmitglieder in Stukenbrock-Senne, in der Storchkrug-Siedlung und Richtung Tölkenweg. Dort können sich unsere Mitglieder für den Preis von 5 Euro ein Exemplar sichern. In der zweiten Stufe werden wir die Chronik an öffentlichen Punkten in Stukenbrock-Senne und Schloß Holte-Stukenbrock auslegen und ebenfalls allen Interessierten für den gleichen Preis anbieten“, sagt Ingo Wulf. Vorbestellungen können schon jetzt unter schuetzen@stukenbrock-senne.de gemacht werden. Mit einem Augenzwinkern fügt der redaktionelle Leiter Andreas Schubert hinzu: „Alle Stukenbrock-Senner Schützen sollten sich ein Exemplar sichern, denn eines ist gewiss: Zum Jubiläums-Schützenfest werden die Inhalte abgefragt, und dann gibt es keine Ausreden mehr.“

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