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Modell: So könnte die neue Gedenkstätte Stalag 326 aussehen. - © Birgit Guhlke
Modell: So könnte die neue Gedenkstätte Stalag 326 aussehen. | © Birgit Guhlke

Schloß Holte-Stukenbrock Förderverein der Gedenkstätte in Existenznöten

Der Förderverein der Gedenkstätte braucht mehr Geld, um die Übergangsphase bis zum Bau einer neuen Gedenkstätte zu überstehen

Sabine Kubendorff Sabine Kubendorff
12.09.2019 | Stand 12.09.2019, 18:18 Uhr

Schloß Holte-Stukenbrock. Der Förderverein der Gedenkstätte Stalag 326 schwimmt. Einerseits auf der Welle einer gewissen Euphorie, weil sich plötzlich so viele wichtige Politiker und Historiker für seine Aufarbeitung und Dokumentation der Geschehnisse in einem der größten Kriegsgefangenenlager für (überwiegend) sowjetische Soldaten interessieren. Andererseits, weil der Förderverein nicht weiß, wie es mit ihm weitergehen soll, wenn zum Beispiel der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) der Träger der beschlossenen neuen Gedenkstätte werden sollte. Und der Förderverein schwimmt, weil er dringend mehr Geld braucht, um all das leisten zu können, was von ihm erwartet wird. Eine vertrackte Situation.

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