Ein früherer Jäger aus Langenberg will die Jagd auf seinem Grund und Boden aus ethischen Gründen verbieten lassen. Weil er die Begründung nicht für glaubhaft hält, hat der Kreis Gütersloh seinen Antrag abgelehnt. Jetzt treffen sich beide Seiten vor Gericht. - © Friso Gentsch
Ein früherer Jäger aus Langenberg will die Jagd auf seinem Grund und Boden aus ethischen Gründen verbieten lassen. Weil er die Begründung nicht für glaubhaft hält, hat der Kreis Gütersloh seinen Antrag abgelehnt. Jetzt treffen sich beide Seiten vor Gericht. | © Friso Gentsch

NW Plus Logo Kreis Gütersloh Früherer Jäger will Jagd auf seinem Grundstück verbieten lassen und klagt

Ein Mann aus Langenberg möchte 4,5 Hektar Fläche aus seinem Besitz zu befriedeten Bezirken erklären lassen, weil er seine Einstellung geändert habe. Doch der Kreis Gütersloh hat seinen Antrag aufgrund mangelnder Glaubhaftigkeit abgelehnt. Jetzt treffen sich beide Seiten vor Gericht.

Christian Bröder

Kreis Gütersloh. Waidmanns-Stop! Ein ehemaliger Jäger aus Langenberg klagt vor dem Gericht gegen den Kreis Gütersloh. Der Grund: Der Mann möchte verhindern, dass auf seinem Grund und Boden weiterhin Tiere von Jägern erlegt werden dürfen. Bereits im März 2018 hatte der Kläger beantragt, eine bestimmte Anzahl an Grundstücken in seinem Besitz befrieden zu lassen. „Also für die Bezirke ein Jagdverbot zu erwirken“, erläutert Teresa Grabitz, Richterin am Verwaltungsgericht Minden. Dort befasst sich nun die achte Kammer mit dem Fall, weil der Antrag des Mannes auf Befriedung der Jagdpacht vom Kreis per Bescheid abgelehnt wurde.

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