Morgens um zehn Uhr an der Autobahnraststätte: NW-Redakteur Max Maschmann möchte an der A 2 wissen, ob er spontan eine Mitfahrgelegenheit in einem anderen Auto finden würde. Der nach oben gereckte Daumen gehört natürlich dazu. - © Andreas Frücht
Morgens um zehn Uhr an der Autobahnraststätte: NW-Redakteur Max Maschmann möchte an der A 2 wissen, ob er spontan eine Mitfahrgelegenheit in einem anderen Auto finden würde. Der nach oben gereckte Daumen gehört natürlich dazu. | © Andreas Frücht

Gütersloh Trampen an der Autobahn in Gütersloh: Nimmt mich jemand mit?

Bis in die 80er-Jahre prägten Tramper das Bild an Autobahnen. Aber wäre diese Art des Reisens heute überhaupt noch möglich? Ein Test an der A 2.

Max Maschmann

Gütersloh. Dieser Text muss mit einem Geständnis beginnen. Es ist noch nicht lange her, da habe ich einen Mann am Straßenrand stehen sehen, der den Autofahrern mit nach oben gerecktem Daumen signalisierte, dass er eine Mitfahrgelegenheit sucht. Ich habe nicht gehalten, auch nicht die Autos vor mir. Trampen oder Fahren per Anhalter – das klingt ja nach Abenteuer mit einem Schuss Ungewissheit. Nur gibt es noch die Bereitschaft, Fremde in sein Auto steigen zu lassen? Oder gehört sie längst der Vergangenheit an, genauso wie die Kultur des Trampens...

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