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Die Höchstspannungsleitung startet in Blankenhagen im Umspannwerk. - © Andreas Frücht
Die Höchstspannungsleitung startet in Blankenhagen im Umspannwerk. | © Andreas Frücht

Kreis Gütersloh/Bielefeld 20-Kilometer-Höchstspannungsleitung von Gütersloh über Bielefeld bis Halle genehmigt

Zwei Jahre hat die Bezirksregierung geprüft, jetzt erteilt sie dem Unternehmen Baurecht. Amprion will sofort loslegen, doch die Gegner der Trasse beharren auf Erdkabel und kündigen Klage an.

Ludger Osterkamp
30.08.2019 | Stand 30.08.2019, 08:45 Uhr

Gütersloh/Bielefeld. Die Firma Amprion darf die umstrittene, 20 Kilometer lange Höchstspannungsleitung von Gütersloh nach Halle-Hesseln - die auch den Bielefelder Süden berührt - bauen. Die Bezirksregierung Detmold hat ihr jetzt Baurecht erteilt. Die von den Kritikern geforderte, abschnittsweise Erdverkabelung sei nicht umsetzbar, weil es an der rechtlichen Möglichkeit dazu fehle. Gleichwohl kündigt die Bürgerinitiative an, gegen den Planfeststellungsbeschluss zu klagen.

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