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An der Strengerstraße wurde am Dienstagnachmittag unter anderem das "Café Treffpunkt" durchsucht. - © NW
An der Strengerstraße wurde am Dienstagnachmittag unter anderem das "Café Treffpunkt" durchsucht. | © NW

Gütersloh Razzia in Gütersloh: Polizei nimmt mutmaßliche Drogenhändler fest

Drei Personen sollen bei dem Polizeieinsatz am Dienstag festgenommen worden sein. Auch an zwei weiteren Orten soll es zeitgleich Razzien gegeben haben.

Christian Geisler
18.07.2019 | Stand 19.07.2019, 13:34 Uhr

Gütersloh. Nachdem eine Polizei-Hundertschaft am Dienstagnachmittag das "Café Treffpunkt" sowie ein benachbartes Gebäude an der Strengerstraße gestürmt hat, gibt es nun Einzelheiten zu dem Einsatz. Nach Informationen von nw.de soll es bei den Durchsuchungsmaßnahmen um illegale Drogengeschäfte sowie um nicht angemeldete Wetten und Spielautomaten gegangen sein. Ein Augenzeuge berichtet, dass drei Personen festgenommen worden sind - sie seien über den Hintereingang abgeführt worden. Bei einem der Festgenommenen soll es sich um den Pächter eines der Cafés handeln. Besitzer der Immobilien ist der Unternehmer Peter Oesterhelweg. "Diese illegalen Geschäfte laufen bereits seit Jahren" "Diese illegalen Geschäfte laufen bereits seit Jahren", behauptet ein Zeuge, der anonym bleiben möchte. Überhaupt seien die Machenschaften vor Ort den Anwohnern und anliegenden Unternehmern schon lange Zeit bekannt. Demnach handele es sich um geschlossene Gemeinschaften, die nicht öffentlich zugänglich sind. "Bisher hat aber nie irgendjemand eingegriffen. Ich gehe davon aus, dass es jetzt einen Auslöser für den Einsatz gegeben haben muss", sagt er weiter. Aus seinen Ausführungen geht hervor, dass sich auf dem Hinterhof des "Café Treffpunkt" in einer Garage Spielautomaten befunden haben, die nicht legal betrieben worden sind. "Auch die Garage wurde von der Polizei durchsucht", sagt der Augenzeuge. Die Automaten seien schließlich von der Hundertschaft sichergestellt worden. Vor- und Hintereingänge verriegelt und dann die Gebäude gestürmt Rund 30 Einsatzkräfte sollen bei der Durchsuchsuchungsmaßnahme vor Ort gewesen sein. Sie hätten Vor- und Hintereingänge verriegelt und dann die Gebäude gestürmt. Nach Informationen von nw.de sollen zeitgleich zwei weitere Razzien in Blankenhagen sowie in einem Privathaus am Nordring/B61 stattgefunden haben. Auch hier soll es um Drogengeschäfte gegangen sein. Die Polizei Gütersloh wollte sich auf Nachfrage nicht zu der Durchsuchungsmaßnahme an der Strengerstraße äußern. "Wir sagen zu dem Fall erst etwas, wenn es soweit ist", heißt es aus der Presseabteilung.

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