Auch eine Feuershow ist beim ersten mittelalterlichen Weihnachtsmarkt geplant. - © Privat
Auch eine Feuershow ist beim ersten mittelalterlichen Weihnachtsmarkt geplant. | © Privat

Gütersloh Eintritt wird frei sein: Vorfreude auf adventlichen Mittelaltermarkt

Für die Veranstaltung Anfang Dezember gibt es sogar eine Schneegarantie

Rainer Holzkamp

Gütersloh. Beim ersten mittelalterlichen Weihnachtsmarkt am Wochenende 8./9. Dezember auf dem Hof Kruse in Isselhorst schlagen mehrere Heerlager ihre Zelte auf. Laut Veranstalter Norbert Morkes von „Anno events" können sich die Besucher somit einen anschaulichen Einblick in das Leben und Arbeiten der Menschen im Mittelalter verschaffen. Nach derzeitigem Stand werden rund 40 Aktive in den Heerlagern vergessene Künste und altes Handwerk zeigen. Über die Resonanz auf die Ankündigung der Veranstaltungspremiere äußerte sich Morkes begeistert. Die kürzlich über die Facebook-Seite des Veranstalters verbreitete Nachricht habe inzwischen 70.000 Personen erreicht. Dafür sorgte auch der Bericht in der NW am Montag voriger Woche, der ebenfalls zahlreiche positive Reaktionen hervorrief. Die neue Form des Weihnachtsmarktes trifft zweifellos den Nerv des Publikums. "Wir fangen erstmal im kleineren Rahmen an" Gleichwohl warnte Morkes davor, die Erwartungen zu hoch zu schrauben. „Wir fangen erst einmal in einem kleineren Rahmen an." Und zwar genau dort, wo vor zehn Jahren das inzwischen in weitem Umkreis bekannte Mittelalterfest „Anno 1280" seine Anfänge nahm – auf dem gepflasterten Platz vor der Hofdeele und auf einer angrenzenden Wiese. Rund 20 Händler und Versorger in zeitgenössischen Gewandungen bieten unter anderem mittelalterliche Bekleidung, Schmuck sowie Speis und Trank an. Interessierte Handwerker können sich noch anmelden. Die Veranstaltung wird ergänzt durch adventlich fröhliche, mittelalterliche Lieder und Schwänke. Auf laut dröhnende Trommeln werde bewusst verzichtet. Daneben sind eine Feuershow und Gaukeleien geplant. Morkes gibt Schneegarantie ab Ein Live-Weihnachtskrippenspiel habe sich leider nicht mehr organisieren lassen, sagte Morkes. Die Planung sei dafür zu kurzfristig gewesen. Nächstes Jahr sehe das anders aus, deutete der einfallsreiche Eventmanager und BfGT-Vorsitzende schon jetzt eine Wiederholung des Lichtermarktes an. Apropos: Das Marktgeschehen wird ab der Dämmerung mit Fackeln und Leuchtstrahlern illuminiert. Obendrein gab Norbert Morkes eine „Schneegarantie" ab. Der Markt soll am frühen Samstagnachmittag eröffnet werden. Sonntag ist bereits ab vormittags geöffnet. Im Gegensatz zu „Anno 1280" ist der Eintritt frei.

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