Die Flüchtlingsunterkunft am Fuchsweg. - © Andreas Frücht
Die Flüchtlingsunterkunft am Fuchsweg. | © Andreas Frücht

Gütersloh Wieder Ärger am Fuchsweg: Randale in Flüchtlingsunterkunft

Die Polizei rückt aus und entschärft zweimal die Situation am Fuchsweg

Lena Vanessa Niewald
20.09.2018 | Stand 20.09.2018, 14:06 Uhr

Gütersloh. Erneut hat es an der Flüchtlingsunterkunft am Gütersloher Fuchsweg Polizeieinsätze gegeben. Gleich zweimal sei die Polizei innerhalb von drei Tagen ausgerückt, bestätigt Polizeisprecherin Corinna Koptik auf NW-Nachfrage. In der Nacht von Sonntag auf Montag sollen sich laut Polizeiangaben Bewohner der Flüchtlingsunterkunft lautstark gestritten und geschlagen haben. Die betroffenen Personen seien alkoholisiert gewesen, sagt Koptik. Ein Bewohner sei von der Polizei zum Ausnüchtern mitgenommen worden sein, um weitere körperliche und verbale Auseinandersetzungen zu verhindern. Er sei mittlerweile aber wieder freigelassen worden, sagt Koptik. Sicherheitsdienst alarmiert Polizei Am frühen Mittwochmorgen seien Beamten um kurz vor fünf erneut zum Fuchsweg ausgerückt. Einer der Bewohner des Flüchtlingsheim habe in den Innenräumen randaliert. Der Sicherheitsdienst, der seit einigen Wochen regelmäßig vor der Flüchtlingsunterkunft steht, hatte die Polizei Gütersloh informiert, sagt Corinna Koptik. Die Polizisten forderten den Bewohner auf, ihnen auf die Wache zu folgen, um die Lage zu entschärfen. Laut Koptik habe sich der Bewohner allerdings erheblich zur Wehr gesetzt. Letztlich hätten die Beamten ihn doch dazu gebracht, mitzukommen. In den vergangenen Monaten gab es immer wieder Probleme in der Unterkunft am Fuchsweg. In der Zeit vom 17. Juli 2017 bis zum 23. August 2018 mussten die Beamten zu 154 Einsätzen ausrücken, wovon laut Polizei 114 „reine Aufklärungseinsätze" waren.

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