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Postkartenansicht: Entlang der Oststraße entstanden die Siedlungsbauten, wie später auch an der Weddigenstraße und an der Oldentruper Straße - hier Anfang der 30er Jahre zu sehen. - © STADTARCHIV
Postkartenansicht: Entlang der Oststraße entstanden die Siedlungsbauten, wie später auch an der Weddigenstraße und an der Oldentruper Straße - hier Anfang der 30er Jahre zu sehen. | © STADTARCHIV
Mitte

Skurrile Orte in Bielefeld: Wohnparadies "Vatikan"

Fast vergessen: Vor fast 90 Jahren entstanden auf "katholischem Zukunftsland" Wohnungen mit hohem wohnlichen Standard - im Vatikan und in der Engelsburg

Joachim Wibbing
18.08.2016 | Stand 17.08.2016, 21:53 Uhr
Die Kirche immer im Blick: Wer an der Weddigenstraße in der "Engelsburg" lebt, muss nicht lange schauen, um die katholische Liebfrauenkirche zu entdecken. Die Anzeige stand 1929 in der Zeitung. - © Kurt Ehmke
Die Kirche immer im Blick: Wer an der Weddigenstraße in der "Engelsburg" lebt, muss nicht lange schauen, um die katholische Liebfrauenkirche zu entdecken. Die Anzeige stand 1929 in der Zeitung. | © Kurt Ehmke

Mitte. Wer hätte das gedacht: Nicht nur in Rom gibt es einen Vatikan und eine Engelsburg, sondern auch in Bielefeld - und zwar im Osten der Stadt. Seit dem 16. Jahrhundert gehörte die überwiegende Mehrzahl der Bielefelder Bevölkerung dem evangelisch-lutherischen Glauben an. Aber es gab seit dem 17. Jahrhundert auch stets Katholiken in Bielefeld. Ihr Hauptorientierungspunkt war das Franziskanerkloster am Klosterplatz beziehungsweise die daraus entstehende Pfarrei ab 1829.

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