Happening mit Gerstensaft: Auch die grüne Ratsfrau Romy Mamerow (2.v.l) gehört zur "Parents for Future"-Bewegung. Die Eltern fordern "Mehr Platz zum Leben". - © Barbara Franke
Happening mit Gerstensaft: Auch die grüne Ratsfrau Romy Mamerow (2.v.l) gehört zur "Parents for Future"-Bewegung. Die Eltern fordern "Mehr Platz zum Leben". | © Barbara Franke

NW Plus Logo Bielefeld Autofreier Emil-Groß-Platz wirkt gegen die PS-Szene

Zwei Stunden sperren „Parents for Future“ Bielefelds Bermuda-Dreieck für den Straßenverkehr: Gäste und Gastronomen sind begeistert. Am Freitag legt Greenpeace nach.

Heimo Stefula

Bielefeld. 35 große Schritte lang ist die wahrscheinlich kürzeste Fahrradstraße der Welt. Sie verbindet den Emil-Groß-Platz mit der Friedenstraße in der Bielefelder Innenstadt. Einen „Wurmfortsatz“ nennt diese autofreie Asphaltspur die Klimaaktivistin von „Parents for Future“, Ruth Wegner. Vor diesem Fortsatz müssen Autos in die schmale Mercatorstraße abbiegen und das tun ihre Fahrer gern, wollen sie doch möglichst zügig wieder zurück zum Emil-Groß-Platz, wo sie und ihre Protzkarren von Passanten und Gastro-Besuchern begeisternd in Augenschein genommen werden – oder auch nicht. Im Außenbereich des Restaurants „Plaza“ saßen tatsächlich zwei junge Damen, die extra wegen der coolen Jungs in ihren Autos gekommen sind. Für sie war es wohl kein schöner Abend.

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