An der Spitze der 1. Mai-Demo zogen (v.l.) Ute Herkströter (IG Metall), Wiebke Esdar (SPD), Oberbürgermeister Pit Clausen, Sozialdezernent Ingo Nürnberger und SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert. - © Peter Unger
An der Spitze der 1. Mai-Demo zogen (v.l.) Ute Herkströter (IG Metall), Wiebke Esdar (SPD), Oberbürgermeister Pit Clausen, Sozialdezernent Ingo Nürnberger und SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert. | © Peter Unger

NW Plus Logo 1. Mai Krieg und Pflegenot: 1.500 Teilnehmer protestieren zum 1. Mai in Bielefeld

Inflation, Überlastung und Tarifflucht: Die erste Großkundgebung der Gewerkschaften seit Pandemie-Ausbruch zeigt, dass sich die Situation vieler Arbeitnehmer deutlich verschlechtert hat.

Jens Reichenbach

Bielefeld. Zwei große Krisen haben viele Branchen und damit auch ihre Arbeitnehmer an den Rand ihrer Möglichkeiten gebracht. Corona und der russische Angriffskrieg in der Ukraine lassen den Reallohn vieler Beschäftigten spürbar schrumpfen. Zum ersten Mal seit dem Ausbruch der Pandemie kamen deshalb 1.500 Demonstranten zur traditionellen 1. Mai-Kundgebung in Bielefeld. Den ersten großen Applaus bekamen die Redner bei einer Demo-Zwischenkundgebung vor dem Klinikum Mitte. Hier sprachen Krankenschwester Gerhild Landwehr und Krankenpfleger ...

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