Seit der Behandlung mit dem falschen Medikament muss der Patient regelmäßig zur Blutwäsche (Dialyse). (Symbolfoto). - © picture alliance / dpa
Seit der Behandlung mit dem falschen Medikament muss der Patient regelmäßig zur Blutwäsche (Dialyse). (Symbolfoto). | © picture alliance / dpa

NW Plus Logo Bielefeld Bleibender Nierenschaden: Patient erhält 145.000 Euro

Das Klinikum Bielefeld behandelte den 71-Jährigen mit einem falschen Antibiotikum - seitdem ist er unheilbar krank. Vor Gericht kommt es zum Vergleich.

Nils Middelhauve

Bielefeld. "Es ist jeden Tag wieder ein Kampf für mich, überhaupt zu arbeiten", sagte Balduin I. (Name geändert) in der Verhandlung. Nach einem stummen Infarkt mit anschließender Not-Operation ist die Leistungsfähigkeit des 71 Jahre alten Bielefelders stark eingeschränkt. Doch liegt dies nicht nur an seinen Herzproblemen: Aufgrund fehlerhafter Antibiotikagabe wurden die Nieren des Patienten während der Behandlung irreparabel geschädigt, seither ist B. auf eine Dialyse angewiesen. Er verklagte das Krankenhaus auf Schmerzensgeld und Verdienstausfall. Vor Gericht einigten sich die Parteien nun auf einen Betrag von 145.000 Euro.

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