Die Zukunft der Hammer Mühle - oder besser: ihrer Reste - erhitzten die Gemüter.  - © Andreas Zobe
Die Zukunft der Hammer Mühle - oder besser: ihrer Reste - erhitzten die Gemüter.  | © Andreas Zobe

NW Plus Logo Beliebte Quartierskneipe Gaststätte in der "Hammer Mühle"?

An der virtuellen Fragerunde zur Zukunft des Ex-Lokals beteiligten sich bis zu 130 Bürger. Baudezernent Moss will mit den Investoren im Gespräch bleiben.

Heimo Stefula

Bielefeld. Ende August begann alles ganz harmlos: Es sickerte durch, dass die Pächter der „Hammer Mühle" ihr Engagement in der beliebten Quartierskneipe „Hammer Mühle" am Luttergrünzug zum Jahresende ausklingen lassen werden. Das Gebäude, die letzte von einst zwölf Luttermühlen im Stadtgebiet, soll abgerissen werden und einem fünf-stöckigen Neubau mit zwanzig Wohneinheiten inklusive Tiefgarage weichen. Die Aufregung war groß in der Stadtbevölkerung (und ist sie bis heute), eine Initiative zum Erhalt der Mühle formierte sich, eine Online-Petition wurde in die Wege geleitet, Anfragen an die Bezirksvertretung und den Rat formuliert. Politik und Verwaltung reagierten: die Stadt überprüfte die Denkmalwürdigkeit des Gebäudes, die allgemeine Rechtslage, mögliche Regressforderungen der Investoren und ob eine Veränderungssperre die Möglichkeit böte, wenigstens für zwei Jahre das Bauprojekt einfrieren zu können. Bis dahin wurde – fast unbemerkt – der Schankbetrieb in der Gaststätte von den Pächtern eingestellt. Die Bude war zu.

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