NRW-Justizminister Peter Biesenbach steht mit Anstaltsleiter Uwe Nelle-Cornelsen in einer fast fertigen Schlichtzelle. In diesen Zellen werden renitente Insassen untergebracht, die angedroht haben, die ganze Zelle auseinanderzunehmen. - © Peter Unger
NRW-Justizminister Peter Biesenbach steht mit Anstaltsleiter Uwe Nelle-Cornelsen in einer fast fertigen Schlichtzelle. In diesen Zellen werden renitente Insassen untergebracht, die angedroht haben, die ganze Zelle auseinanderzunehmen. | © Peter Unger

NW Plus Logo JVA Brackwede Gefängnisfassade nicht mehr sicher: 350-Kilo-Türen sichern neue Zellen

Justizminister Peter Biesenbach bezeichnet den Modul-Bau der JVA Brackwede als Vorreiterprojekt für NRW. Der Grund für die Erweiterung für 130 Gefangene sind ernste Sicherheitsmängel an den Fassaden.

Jens Reichenbach

Bielefeld. Man stelle sich vor, die Gefängnisfassade der Justizvollzugsanstalt (JVA) Brackwede ist so marode, dass die Insassen die Fenstergitter ihrer Zellen früher oder später aus dem Beton reißen könnten. Ein ernstes Sicherheitsproblem, das Anstaltsleiter Uwe Nelle-Cornelsen 2016 dem Justizministerium meldete. Seitdem sollen die Fassaden saniert und sicher gemacht werden. Doch die Sanierung mit Insassen im Gebäude ist nicht möglich. So entstand der Plan, ein achtes Ausweich-Hafthaus zu bauen. Das war vor fünf Jahren...

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