Die Senke unter dem OWD im Johannistal stand am Freitag, 10. September, nach wenigen Minuten Starkregen bereits unter Wasser - genau so, wie es die Starkregenkarte der Stadt prognostiziert hatte.   - © Eike J. Horstmann
Die Senke unter dem OWD im Johannistal stand am Freitag, 10. September, nach wenigen Minuten Starkregen bereits unter Wasser - genau so, wie es die Starkregenkarte der Stadt prognostiziert hatte.   | © Eike J. Horstmann

NW Plus Logo Hochwasser Wie in Bielefeld Notfallpläne gegen den Jahrhundertregen geschmiedet werden

Gewitter und heftige Niederschläge haben Bielefeld jetzt mehrfach unter Wasser gesetzt. Die Stadt bereitet sich darauf vor, dass es noch schlimmer kommen kann.

Eike J. Horstmann

Bielefeld. Die Zeit, in der sich Städte fernab großer Flüsse und Bachläufe vor Hochwasser und Überschwemmungen in Sicherheit wiegen konnten, ist nicht erst seit den katastrophalen Überflutungen in NRW, Rheinland-Pfalz und Bayern vorbei. Auch in Bielefeld ist es durch den Klimawandel wahrscheinlicher geworden, dass sich Flüsschen wie die Lutter in reißende Ströme verwandeln, oder sich in Senken urplötzlich Seenlandschaften bilden. Allein in den vergangenen Tagen haben Gewitter und heftige Niederschläge zu Überschwemmungen geführt, auch und vor allem in der Innenstadt. „Der Bereich ist gefährdet", sagt Dagmar Maß, Leiterin der Abteilung für Umweltplanung des Bielefelder Umweltamtes. „Deshalb steht die Innenstadt auch bei uns schon auf der Agenda."

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