Sigrid Engel (links) kommt einmal in der Woche in den Knastladen an der Zinnstraße, um Gemüse wie Kohlrabi zu kaufen. Beraten wird sie von Ausbilderin Heike Bohle, zu der sich mittlerweile schon ein freundschaftliches Verhältnis entwickelt hat. - © Mike-Dennis Müller / www.mdm.photo
Sigrid Engel (links) kommt einmal in der Woche in den Knastladen an der Zinnstraße, um Gemüse wie Kohlrabi zu kaufen. Beraten wird sie von Ausbilderin Heike Bohle, zu der sich mittlerweile schon ein freundschaftliches Verhältnis entwickelt hat. | © Mike-Dennis Müller / www.mdm.photo
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Total angesagt: Frisches Gemüse aus dem Gefängnis

In der JVA Bielefeld-Senne ernten Häftlinge Gurken, Radieschen, Kopfsalat &. Co. – und verkaufen es anschließend im Knastladen. Der ist beliebt bei den Kunden. Das sind die Gründe.

Ariane Mönikes

Bielefeld. Einmal in der Woche fährt Sigrid Engel (81) in die JVA Senne. „Dienstag ist mein Knast-Tag", sagt sie. Sie kommt hier nicht her, um jemanden zu besuchen. Nein, die rüstige Dame kauft hier regelmäßig ein. Gurken, Frühlingszwieblen und Schnittblumen landen in ihrem Korb. „Das Gemüse hält mich fit", sagt sie. Hier im Hafthaus Ummeln an der Zinnstraße gibt es hinter dicken Mauern einen Knastladen. Seit den 1990er Jahren schon verkaufen die Häftlinge hier, was sie auf dem Feld nebenan geerntet haben...

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