45 Prozent der Menschen, die in Bielefeld im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion gestorben sind, waren zwischen 80 und 89 Jahren alt. Viele davon waren zuvor stationär untergebracht. - © epd
45 Prozent der Menschen, die in Bielefeld im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion gestorben sind, waren zwischen 80 und 89 Jahren alt. Viele davon waren zuvor stationär untergebracht. | © epd

NW Plus Logo Bielefeld Bielefelds Altenheime sind Corona-Hotspot, doch Pfleger zögern bei Impfung

Die Antwort nach dem Warum ist unklar. Rund 45 Prozent aller Covid-19-Todesfälle unter den 80- bis 89-Jährigen. Trotzdem soll es derzeit keine generellen Besuchsverbote in den Einrichtungen geben.

Susanne Lahr

Bielefeld. Sie sind die großen Hotspots der zweiten Corona-Welle in Bielefeld: die 130 Alten- und Pflegeheime sowie Tagespflegen in der Stadt – auch wenn es zuletzt eine leichte Entspannung gab. Seit Ausbruch der Pandemie in Bielefeld sind 63 alte Menschen gestorben, die stationär untergebracht waren (Stand Montag, eine neuere Differenzierung liegt noch nicht vor) – die meisten von ihnen seit Herbst. Insgesamt gibt es mittlerweile 156 Tote, die 16 am Mittwoch neu gemeldeten sind, mit einer Ausnahme, zwischen 84 und 97 Jahren...

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