Fleischkontrolleurin Evelyn Barthel (l.) nimmt eine Probe von einem Schwein, das Fleischermeister Daniel Beier und seine Mitarbeiter gerade geschlachtet und zerlegt haben. Das Tier hatte einen schnellen Tod und einen kurzen Anfahrtsweg. - © Ivonne Michel
Fleischkontrolleurin Evelyn Barthel (l.) nimmt eine Probe von einem Schwein, das Fleischermeister Daniel Beier und seine Mitarbeiter gerade geschlachtet und zerlegt haben. Das Tier hatte einen schnellen Tod und einen kurzen Anfahrtsweg. | © Ivonne Michel
NW Plus Logo Bielefeld

So hart ist die Arbeit der letzten Schlachter Bielefelds

Daniel Beier führt einen der letzten beiden Betriebe in Bielefeld. Handwerk statt Fließband, kurze Wege für die Tiere. Trotzdem will kaum einer genau sehen, was dort passiert. Noch etwas kommt hinzu.

Ivonne Michel

Bielefeld. Montagmorgen, 6 Uhr. „Wie viel können Sie denn vertragen?“, fragt Daniel Beier zu Begrüßung. Man sieht ihm an, dass er schon einige Stunden gearbeitet hat. Trotz einer gewissen Kühle am Morgen sei es „ordentlich warm“ in der Halle. Beier hat Blutspritzer im Gesicht und auf seiner weißen Plastikschürze – und ist etwas in Zeitverzug. Landwirt Hartwig Lindhorst hat verschlafen, bringt gerade noch 20 Schweine von seinem Hof in Werther. „Eigentlich wären wir schon fast durch“, sagt Beier und krempelt die Ärmel auf...

Jetzt weiterlesen?

Schnupper-Abo

1 € / 1. Monat
danach 9,90 € monatlich
  • alle Artikel frei
  • monatlich kündbar
Besondere Konditionen für Zeitungsabonnenten
nur für kurze Zeit

Jahres-Abo + 20 € Gutschein

99 € / Jahr
  • alle Artikel frei
  • Outdoor-Gutschein

2-Jahres-Abo

237,60 € 169 € / 2 Jahre

Wir bedanken uns für Ihr Vertrauen in unsere journalistische Arbeit.

Aktuelle Nachrichten, exklusive Berichte und Interviews aus Ostwestfalen-Lippe, Deutschland und der Welt von mehr als 140 Journalisten für Sie recherchiert.

Mehr zum Thema