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Pornografie ist so verfügbar wie nie zuvor. Kontrolliert werden die Inhalte durch die Plattformbetreiber aber offenbar nicht ausreichend. - © picture alliance/dpa
Pornografie ist so verfügbar wie nie zuvor. Kontrolliert werden die Inhalte durch die Plattformbetreiber aber offenbar nicht ausreichend. | © picture alliance/dpa
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Freiwillige entscheiden über Kinderpornos und Gewalt auf XHamster

Das Magazin "Vice" hat sich unter die Löscharbeiter eines der größten Anbieters von Pornografie im Internet gemischt. Dem Bericht zufolge ist Opferschutz hier ein Fremdwort - und nicht nur das.

Björn Vahle
29.10.2020 | Stand 29.10.2020, 19:22 Uhr

Wer entscheidet eigentlich darüber, was auf Pornoseiten hochgeladen werden darf und was nicht? Einem Bericht des Online-Magazins Vice zufolge ist die Antwort: etwas mehr als hundert Freiwillige, die sich dabei vor allem auf ihr Bauchgefühl verlassen sollen. Mehrere Mitarbeiter des Magazins haben sich demnach unter die Löscharbeiter gemischt, um herauszufinden, wie die in Deutschland populärste Seite XHamster verbotenen Content herausfiltern will. Das Ergebnis: im Zweifel lieber gar nicht.

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