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Geröstete Kürbiskerne als Topping: So gibt man der Suppe den letzten Schliff. - © bhofack2
Geröstete Kürbiskerne als Topping: So gibt man der Suppe den letzten Schliff. | © bhofack2

Herbstrezept Kürbissuppe mit ein bisschen mehr Bums

Die klassische Herbstsuppe mit Apfel, Karotte, Ingwer - und einem exotischen Topping.

Fila Theo
27.10.2019 | Stand 18.10.2019, 12:52 Uhr

Was darf im Herbst auf keinen Fall fehlen? Richtig, kalte Füße und Kürbissuppe. Zugegeben, auf die kalten Füße, den grauen Himmel und weitere unangenehme Begleiter des Jahreszeitenwechsels kann man gut verzichten. Nicht aber auf die zwischendurch herauskommende Herbstsonne und eben Kürbisse. Mit ein bisschen mehr Bums Wer braucht schon noch ein Kürbissuppenrezept? Eigentlich keiner. Die gibt es wirklich mehr als genug. Und mal ehrlich, so eine Kürbissuppe bekommen die meisten auch ohne Rezept hin, oder? Mit Ingwer, Kokosmilch, Möhre oder Sahne - das kennt jeder. Das Rad neu erfinden? Schwierig. Wie kann man aus der Kürbissuppe also etwas Besonderes machen, was man vielleicht noch nicht kennt? Indem man sie auf eine andere Art und Weise serviert! Mit leckeren Toppings, die sich jeder selbst auf die Suppe streuen kann. Wie wäre es zum Beispiel mit einer pikanten Note von Ziegenkäse? Getoppt wird das Ganze dann mit einer Mischung aus knusprigem Speck, gerösteten Kürbiskernen und Pumpernickel-Brösel. Eine herrliche Kombination! Die neue Zutat lautet also: Streu das über die Suppe, das dir am besten schmeckt! Hokkaido wird mit Schale verzehrt Für den Fall, dass der ein oder andere es noch nicht weiß, weil er nicht so häufig Kürbis zubereitet: Hokkaidokürbisse kann man mit der Schale verarbeiten. Wichtig ist nur, den Kürbis vorher gründlich sauber zu machen. Es ist unglaublich mühsam, die Schale zu entfernen und vor allem gar nicht so ungefährlich. Saisonal und gesund Noch schnell zu den gesundheitlichen Aspekten dieser Suppe: Suppen sind ganz klasse um in den kalten Jahreszeiten warm zu bleiben und den Körper mit wichtigen Nährstoffen zu versorgen. Kürbis ist im Herbst eines der besten Lebensmittel, um unsere tägliche Ration an Beta-Karotin zu uns zu nehmen. Dieser natürliche Farbstoff wird im Körper in Vitamin A umgewandelt, was unglaublich wichtig für ein gesundes Augenlicht ist. Rezept Zutaten (vier Portionen): Suppe: 700g Hokkaido-Kürbis 200g Äpfel 100g Möhren 1 Stück Ingwer 1 Zwiebel 1 EL Olivenöl 700 ml Gemüsebrühe 1 TL Kreuzkümmel 1 TL Kurkuma 200 ml Kokosmilch Saft einer Orange Salz und Pfeffer zum Abschmecken Topping: 100 g Speckwürfel zwei Scheiben Pumpernickel drei EL Kürbiskerne 150 g Ziegen- oder Schafskäse Zubereitung: Zunächst den Kürbis halbieren, die Kerne entfernen und in etwa zwei cm große Stücke schneiden. Die Karotten mit oder ohne Schale ebenfalls in ein cm dicke Würfel schneiden. Die Äpfel entkernen und vierteln. Die Zwiebel und den Ingwer schälen und anschließend grob hacken. Das Olivenöl in einem Topf erhitzen und die Zwiebel darin anschwitzen, bis sie glasig sind. Ingwer und die Gewürze hinzugeben. Dann kommen das Gemüse und die Äpfel in den Topf. Nun das Gemüse mit der Gemüsebrühe ablöschen und etwa 40 Minuten auf mittlerer Hitze köcheln lassen. In der Zwischenzeit das Topping zubereiten: Hierfür die Speckwürfel in der Pfanne knusprig braten, herausnehmen und auf einem Küchenpapier abtropfen lassen. Den Pumpernickel in kleine Würfel schneiden und im Speckfett anbraten. Reicht das Fett nicht aus, noch etwas Butter hinzugeben. Salzen und ebenfalls aus der Pfanne nehmen. In der heißen Pfanne nun noch die Kürbiskerne anrösten. Sobald sie anfangen zu ploppen, die Pfanne vom Herd ziehen, Speck, Pumpernickel und Käse untermischen und beiseitestellen. Wenn der Kürbis und der Apfel weichgekocht sind, die Suppe mit dem Pürierstab fein pürieren. Anschließend mit Kokosmilch, Orangensaft sowie Salz und Pfeffer abschmecken. Das Topping drüberstreuen und servieren.

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