Futsal-Meister der Westfalenliga Ost: Der UFC Paderborn jubelt über den Regionalliga-Aufstieg. Am Erfolg beteiligt waren Jan Pohlmann, Jan Welker, Michael Janik, Fabian Lübbers, Maximilian Wienhold, Arne Schulte, Simon Kock, Dino Nesic, Andre Mader, Oliver Werner, Dominik Thale, Arne Östlund, Janis Katz, Rene Wegs, Dennis Hansmeier, Florian Kalk und Tim Heisener. - © Fotos: Marc Köppelmann
Futsal-Meister der Westfalenliga Ost: Der UFC Paderborn jubelt über den Regionalliga-Aufstieg. Am Erfolg beteiligt waren Jan Pohlmann, Jan Welker, Michael Janik, Fabian Lübbers, Maximilian Wienhold, Arne Schulte, Simon Kock, Dino Nesic, Andre Mader, Oliver Werner, Dominik Thale, Arne Östlund, Janis Katz, Rene Wegs, Dennis Hansmeier, Florian Kalk und Tim Heisener. | © Fotos: Marc Köppelmann

Paderborn UFC gewinnt echten Krimi

FUTSAL: Paderborn steigt mit einem Finalsieg gegen Brackwede in die höchste Spielklasse auf

Manuel Schlichting

Paderborn. Der Universitäts Fußball Club (UFC) Paderborn hat den größten Erfolg seiner noch jungen Vereinsgeschichte perfekt gemacht. Im Finale der Playoffs um den Aufstieg in die Regionalliga, gleichbedeutend mit der höchsten deutschen Futsal-Spielklasse im Westdeutschen Fußball- und Leichtathletik-Verband (WFLV), siegte der UFC knapp mit 5:4 (3:2) gegen die Black Panthers Brackwede. Vor gut 400 Zuschauern lebte die Begegnung in der Unisporthalle vor allem von der Spannung. Jan Welker und Arne Schulte schossen eine Paderborner 2:0-Führung heraus, die der UFC aber binnen drei Minuten wieder verspielte. Zur Pause führte die Mannschaft von Rene Wegs nach einem weiteren Treffer von Dino Nesic jedoch knapp mit 3:2. Nach dem Seitenwechsel glichen die Panther nicht nur diese Führung, sondern auch das zwischenzeitliche 4:3 von Oliver Werner wieder aus. Anderthalb Minuten vor Schluss stand es noch immer 4:4. Dann wurde UFC-Schlussmann Tim Heisener zum Helden, als er einen Strafstoß parierte und sein Team im Rennen hielt. 28 Sekunden vor Schluss setzte Dennis Hansmeier dann zum Dribbling an und wurde gelegt. Den Freistoß hämmerte erneut Arne Schulte in die Maschen. Das war die Entscheidung. Während der UFC in Jubelstürme ausbrach, blieb den Panthern die Enttäuschung. „Das Finale ist nicht unverdient an uns gegangen“, begann Wegs mit seinem Fazit und führte fort: „Wir haben es hinbekommen, nach jedem Ausgleich wieder in Führung zu gehen. Das zeichnet auch unsere Qualität während der ganzen Saison aus. Wir haben die engen Spiele immer gewonnen.“ Im Finalspiel überzeugte der UFC zwar nicht spielerisch, zeigte dafür aber einen starken Willen und viel Leidenschaft. „Sicherlich war es auch von Vorteil, dass wir nicht nur junge Hüpfer haben, sondern eine gute Mischung aus jung und alt“, betont der Erfolgscoach. Für die Regionalliga kann der UFC auf den Meisterkader bauen. Niemand hat seinen Abschied verkündet. Trotzdem soll der Kader in der Breite erweitert werden, da fast alle UFCer auch Fußball spielen und die zusätzliche Belastung in Grenzen gehalten werden soll. „In der neuen Liga werden die Auswärtsfahrten auch weiter sein. Deshalb will der eine oder andere an den Samstagen, an denen im Regelfall gespielt wird, auch mal eine Auszeit haben“, begründet Wegs, der bereits den Klassenerhalt als Saisonziel ausgegeben hat. Zudem sprach er noch einen besonderen Dank aus: „Ohne die Universität Paderborn, die Stadt Paderborn und den Hochschulsport wäre das alles bisher nicht möglich gewesen!“ Bevor die Regionalligasaison jedoch voraussichtlich Ende September startet, kann es für den UFC im Westdeutschen Pokal noch sehr weit gehen. Bereits am morgigen Mittwochabend empfängt der frischgebackene Meister in der zweiten Runde das Team Mauz United (Halle/Vilsendorf). Anstoß ist um 20.15 Uhr in der Paderborner Universitätshalle SP2.

realisiert durch evolver group