Hier Natur, dort Industrie: Das Kohlekraftwerk bei Datteln bleibt vorerst unvollendet. - © dpa
Hier Natur, dort Industrie: Das Kohlekraftwerk bei Datteln bleibt vorerst unvollendet. | © dpa

Düsseldorf Arbeitgeber kritisieren Öko-Solo in NRW

Mit dem geplanten neuen Naturschutzgesetz schwinden Flächen für die Gewerbesiedlung

Düsseldorf. Die organisierte nordrhein-westfälische Wirtschaft hat der rot-grünen Landesregierung ökologische Maßlosigkeit vorgeworfen. NRW-Arbeitgeberpräsident Horst-Werner Maier-Hunke kritisierte das geplante Landesnaturschutzgesetz als „umweltpolitischen Alleingang". Ihn ärgere es, dass NRW „wieder einmal über Bundesrecht hinausgeht". Vor allem grenznahe Unternehmen in Ostwestfalen-Lippe würden sich vor Investitionsentscheidungen „genau überlegen, ob sie sich nicht etwa jenseits der Weser ansiedeln". Maier-Hunke sieht in dem Gesetz Wettbewerbsnachteile gegenüber Bundesländern wie Hessen oder Niedersachsen. Rot-Grün in NRW belaste die Unternehmen mit „investitionsfeindlichen" Vorgaben und Auflagen. Rückendeckung erhält der Chef der Unternehmensverbände von Wolf D. Meier-Scheuven, Präsident der Industrie- und Handelskammer (IHK) Ostwestfalen...

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