Unter der Lupe: Facebook holt sich bei Arvato Unterstützung für die Kontrolle von Inhalten. - © dpa
Unter der Lupe: Facebook holt sich bei Arvato Unterstützung für die Kontrolle von Inhalten. | © dpa

Gütersloh/Berlin Bertelsmann-Tochter Arvato durchforstet für Facebook das Netz

Hass-Tiraden: Im Kampf gegen Mobbing und Fremdenfeindlichkeit holt sich das Netzwerk Hilfe

Gütersloh/Berlin. Die Gütersloher Bertelsmann-Tochter Arvato soll Facebook dabei helfen, gegen Hass-Kommentare aktiv zu werden. Arvato-Mitarbeiter, die auch fließend Arabisch, Französisch oder Türkisch sprechen, sollen von Berlin aus künftig auffällige Inhalte im Netzwerke prüfen und gegebenenfalls löschen. Vorliegenden Informationen zufolge sind zahlreiche Mitarbeiter bereits speziell geschult worden und operativ tätig. Insgesamt sollen mehr als 100 Kontrolleure (Administratoren) eingesetzt werden. In ersten Reaktionen wurden Facebooks Maßnahmen begrüßt. Der bisherige Umgang mit Hasskommentaren war wiederholt in die Kritik geraten. Dabei waren Kommentare, sobald sie beanstandet wurden, oft recht schnell entfernt worden – aber andere fremdenfeindliche Inhalte, so die Kritik, seien dafür stehengeblieben...

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