Paderborn Erzbistum Paderborn zahlt 352.000 Euro an Missbrauchsopfer

Aufklärung: Die katholische Kirche zieht nach fünf Jahren eine Zwischenbilanz

Paderborn. Das Erzbistum Paderborn hat in den vergangenen fünf Jahren rund 352.000 Euro an Missbrauchsopfer ausgezahlt. Von März 2011 bis Dezember 2015 haben 105 Personen entsprechende „Anträge auf Leistungen in Anerkennung des Leids, das Opfern sexuellen Missbrauchs zugefügt wurde", gestellt, teilte Thomas Throenle von der Presse- und Informationsstelle im Erzbistum Paderborn nw.de auf Anfrage mit. Etwa ein Drittel der Antragsteller seien Frauen, zwei Drittel seien Männer. Zuständig für die Anträge ist die Zentrale Koordinierungsstelle (ZKS) in Bonn, angesiedelt beim „Büro für Fragen sexuellen Missbrauchs Minderjähriger im kirchlichen Bereich" der Deutschen Bischofskonferenz. Wird in Paderborn ein Antrag eingereicht, wird er nach erster Prüfung nach Bonn weitergeleitet. Den Empfehlungen der Kommission folge das Erzbistum in der Regel, so Throenle...

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