Außergewöhnlich: Luca (11) und Tim (11) spielen gern in dem alten Schäferwagen, den Familie Bucksch grob restauriert hat. Das Dach ist bemoost, die Holzkonstruktion befindet sich auf einem Metallunterbau. Wie alt die Bauteile sind, ist nicht bekannt. - © Isabelle Helmke
Außergewöhnlich: Luca (11) und Tim (11) spielen gern in dem alten Schäferwagen, den Familie Bucksch grob restauriert hat. Das Dach ist bemoost, die Holzkonstruktion befindet sich auf einem Metallunterbau. Wie alt die Bauteile sind, ist nicht bekannt. | © Isabelle Helmke

Hiddenhausen Verborgene Räume: Der Wagen des Schäfers

Der Wagen lieferte mehreren Generationen eine Unterkunft

Oetinghausen. Wie eine alte Jahrmarktsbude auf Rädern steht es da, das kleine Holzhäuschen mit dem moosbewachsenen Dach im Garten von Malermeister Daniel Bucksch. Tatsächlich hat es dem letzten Oetinghauser Schäfer als Schlafplatz während seiner oft tagelangen Wanderungen mit den Schafen gedient. Als Bucksch den Schäferhof am Schäfferbrink vor fünf Jahren kaufte, habe er darauf bestanden, den alten Wagen gleich mit zu übernehmen. "Der Schäferwagen gehörte natürlich mit in das Gesamtbild des Hofes. Es war mir wichtig, alles so authentisch wie möglich zu erhalten", sagt Bucksch. Die großen Wagenreifen waren damals platt und die Tür verschlossen. Seit mehr als 35 Jahren hatte offenbar niemand mehr die rollende Unterkunft betreten, vermutet Bucksch. Der Blick ins Innere offenbart, das in dem winzigen Wohnbereich alles seinen Platz hat...

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