Geehrt und gewählt: Claudia Püchner Born (v.l.), Ingrid Schnellbächer, Christine Settnik, Rita Jöstel, Brigitte Diekmann und Karl-Heinz Mohrmann während der Jahreshauptversammlung. - © Stefanie Boss
Geehrt und gewählt: Claudia Püchner Born (v.l.), Ingrid Schnellbächer, Christine Settnik, Rita Jöstel, Brigitte Diekmann und Karl-Heinz Mohrmann während der Jahreshauptversammlung. | © Stefanie Boss

Enger Neues Projekt des Widukindchores

"Alexanderfest" wird einstudiert

Stefanie Boss

Enger. Die Mitglieder des Widukind-Chors sind zufrieden mit ihrem Vorstand. Bei der Jahreshauptversammlung am vergangenen Freitag würdigten sie dessen Arbeit und bestätigte die Vereinsspitze einstimmig. Darüber hinaus standen Ehrungen langjähriger Mitglieder sowie ein Ausblick auf das bereits angebrochene Jahr auf der Tagesordnung. Der Widukind-Chor wird nach wie vor angeführt von Christine Settnik, die als Vorsitzende im Amt bestätigt wurde. 2. Vorsitzende bleibt Ingrid Schnellbächer. Außerdem weiter auf ihrem Posten sind Rita Jöstel (Geschäftsführerin und Notenwartin), Günter Schlottmann (stellvertretender Geschäftsführer, Karl-Heinz Mohrmann (Kassierer), Gerhard Becker (zweiter Kassierer), Brigitte Diekmann (Vereinssekretärin). Silvia Brünger, Willi Höhne und Klaus Böckstiegel bilden weiterhin den Beirat, letzterer ist darüber hinaus Pressebeauftragter. Für ihre zehnjährige Mitgliedschaft im Widukind-Chor wurden bei der Jahreshauptversammlung Christine Settnik und Claudia Püchner-Born mit einer Urkunde ausgezeichnet. Ebenfalls seit zehn Jahren dabei sind Elke Schlingmann, Detlef Schlingmann, Detlef Sellenriek und Martin Schneider. Andreas Wenger ist seit 25 Jahren passives Mitglied. Und Gisela Schlottmann und Günter Kilsmeier wurden mit Vollendung des 80. Lebensjahres zu Ehrenmitgliedern ernannt. Im vergangenen Jahr feierte der Widukind-Chor seinen 95. Geburtstag mit einem Jubiläumskonzert im März. Außerdem gab es zahlreiche andere Choraktivitäten, etwa das Benefizkonzert für Demenzkranke, Angehörige und Pflegekräfte im Oktober oder das Konzert der weltlichen Chöre in der Stiftskirche im Dezember. Im neuen Jahr hat der Widukind-Chor damit begonnen, das "Alexanderfest" von Georg Friedrich Händel einzustudieren. "Es handelt sich dabei um ein relativ anspruchsvolles und umfangreiches, in Deutschland eher selten zu hörendes Werk", erklärte Klaus Böckstiegel, Pressewart des Widukind-Chores. Dem Chorleiter Hans-Martin Kiefer steht Conny Rutsch als Co-Dirigentin zur Seite. "Sie ist unserem Chor schon länger bekannt", so Klaus Böckstiegel. "Während sie mit den Männern probt, singt unser Chorleiter mit den Frauen. Auf diese Weise sparen wir Zeit bei den Proben." Den ersten Teil des "Alexanderfests" führt der Widukind-Chor am 12. November mit Orchesterbegleitung in der Stiftskirche auf. Außerdem für dieses Jahr geplant sind eine Chorreise nach Lüneburg im September sowie die Beteiligung am Spenger Weihnachtsmarkt im Dezember.

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