Im "Alten Dorfkrug" in Besenkamp sind Karl-Heinz Mohrmann (v.l.), Dirk Löbbe, Regina Schlüter-Ruff, Ingrid Schnellbächer, Gudrun Aschoff, Christine Settnik, Norbert Aschoff, Günter Schlottmann, Siekfried Müller, Manfred Rottmann und Werner Cwetko zur Spendenübergabe zusammen gekommen. - © Kai-Sören Kerkhoff
Im "Alten Dorfkrug" in Besenkamp sind Karl-Heinz Mohrmann (v.l.), Dirk Löbbe, Regina Schlüter-Ruff, Ingrid Schnellbächer, Gudrun Aschoff, Christine Settnik, Norbert Aschoff, Günter Schlottmann, Siekfried Müller, Manfred Rottmann und Werner Cwetko zur Spendenübergabe zusammen gekommen. | © Kai-Sören Kerkhoff

Enger Widukind Chor unterstützt Flüchtlingshelfer

Kai-Sören Kerkhoff

Enger. Geld für die Flüchtlingshilfe vor Ort: Die Sängerinnen und Sänger des Widukind-Chores unterstützen die Initiative „Willkommen in Enger" mit einer Bargeldspende. Die Summe stammt aus den Erlösen des „Chorkonzerts im Advent", das am vergangenen Nikolaustag in der Stiftskirche über die Bühne gegangen ist. „Das Konzert findet alle zwei Jahre statt", berichtet die Vorsitzende des Widukind-Chores Christine Settnik. Und zwar seit 1983. „Der Ausrichter wechselt immer. Er bestimmt, wofür die Erlöse verwendet werden." 2015 war der Widukind-Chor an der Reihe: „Wir haben uns dazu entschieden, dass Geld an die Initiative ,Willkommen in Enger’ zu spenden." Insgesamt seien bei dem Konzert 1.290 Euro eingenommen worden: „Davon gehen 650 Euro an die Initiative. Der Rest verbleibt bei den Chören, die dabei mitgewirkt haben", sagt Kassierer Karl-Heinz Mohrmann. Neben dem Widukind-Chor waren auch der Kinderchor „Kleines Lied", der Jugendchor „Teen Stones", der Männerchor von 1884 Enger, die Sängergemeinschaft Westerenger sowie die Männergesangsvereinen Lohengrin Enger und Herringhausen-Eickum dabei. Über die finanzielle Unterstützung freut sich „Willkommen in Enger". „Die Initiative bedankt sich sehr herzlich", sagt Regina Schlüter-Ruff als Sprecherin der Gruppe. „Wir brauchen immer Geld für neue Lehrmaterialien." So bietet die Gruppe unter anderem Deutschkurse für Migranten an. Die Sprache sei der Schlüssel zur Integration. Gerade auch auf dem Arbeitsmarkt. „Viele von denen, die schon lange bei den Sprachkursen dabei sind, gehen langsam den Schritt auf den Arbeitsmarkt oder machen ein Praktikum", berichtet Schlüter-Ruff. Bis es zu einer Einstellung komme, gebe es für die Flüchtlinge dann meist noch „verwaltungsmäßige Stolpersteine" zu meistern.

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