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NW Plus Logo Studie Forscher: Luftverschmutzung tödlicher als Infektionen

Dass Feinstaub und Ozon der Gesundheit schaden, ist allgemein bekannt. Forscher haben jetzt errechnet, dass die Lebensdauer sich deshalb um fast drei Jahre verkürzt.

Katharina Böhmer

Mainz. In China bestimmt im Moment das Coronavirus den Alltag der Menschen. Einen positiven Effekt haben die Maßnahmen gegen das Virus zumindest - die Luftverschmutzung geht zurück. Dass diese Entwicklung positive Auswirkungen auf die Gesundheit der Menschen haben könnte, lässt eine neue Studie von Forschern des Mainzer Uniklinikums und des Max-Planck-Instituts für Chemie erahnen. Sie haben errechnet, dass Luftverschmutzung die Lebenserwartung der Menschen im globalen Durchschnitt stärker verringert als Infektionskrankheiten oder andere Herz-Kreislauf-Risikofaktoren wie beispielsweise Rauchen...

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