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Ein voller Rang vor den fünf 3x3-Feldern war der Lohn für die Ausrichter und die Aktiven aus 41 Teams. - © Foto: Andreas Zobe/NW
Ein voller Rang vor den fünf 3x3-Feldern war der Lohn für die Ausrichter und die Aktiven aus 41 Teams. | © Foto: Andreas Zobe/NW

Bielefeld Basketball: 3x3-Party in Schildesche

Das Sportgelände der Martin-Niemöller-Gesamtschule verwandelt sich für zwei Tage in einen Hotspot der blühenden Sportart auf einen Korb.

Torben Ritzinger
07.09.2021 | Stand 18.10.2021, 17:32 Uhr

Bielefeld. Strahlender Sonnenschein und basketballbegeisterte Kinder, Jugendliche und Erwachsene – die NRW-3x3-Tour in Bielefeld war in diesem Jahr ein voller Erfolg, nachdem die schon traditionsreiche Veranstaltung (früher NRW-Streetball-Tour/Kesselbrink) aufgrund der Pandemie im vergangenen Jahr komplett entfallen musste. 41 Teams nahmen an den Wettbewerben für Kinder und Jugendliche am Samstag teil.

„Es waren auch viele begeisterte Zuschauer und interessierte Eltern dabei, von denen wir nur positive Rückmeldungen bekommen haben", sagt Ralf Müller von der Sportjugend Bielefeld. Besonders die Sekundarschule Königsbrügge und das Helmholtz-Gymnasium – Kooperationsschulen des TSVE – waren mit einigen Teams vertreten und hatten sich gut auf das Event vorbereitet.

TSVE-Spielerinnen gewinnen als Team „Willie"

Zur entspannten Stimmung auf dem Schulhof der Martin-Niemöller-Gesamtschule in Schildesche trug neben dem herrlichen Wetter an beiden Tagen das Hygienekonzept der Veranstalter Sportjugend, TSVE Bielefeld und Westdeutscher Basketballverband (WBV) bei: am Einlass zum Sportplatz wurde die 3G-Regel angewendet, nur Geimpfte, Getestete und Genesene durften aufs Veranstaltungsgelände. Müller meinte: „Das haben alle akzeptiert, so hatten wir eine viel höhere Sicherheit. Auch wenn 3G bei der Freiluftveranstaltung nicht von den Behörden vorgeschrieben war." Am Sonntag beim Turnier der U 18 sowie der Damen und Herren war die kleine Tribüne des Sportplatzes ebenfalls gut gefüllt. Auf insgesamt fünf mobilen Körben wurde in der Vorrunde parallel gespielt, davon ein eigens für beide Tage verlegter Centercourt.

In der weiblichen Konkurrenz siegte das Team „Willie" aus Bielefeld. Dahinter verbargen sich die TSVE-Spielerinnen Theresa Voß, Marnie Falkowski, Kristin Willms und Natascha Bunts. Bunts berichtete: „Es ist schön, mal wieder 3x3 zu spielen." Es sei etwas anderes, und auch gegen schwächere Gegner könne es bei einer schlechten Wurfausbeute schnell eine Niederlage in den zehn Minuten Spielzeit geben. Die Aufbauspielerin der Lady Dolphins freut sich trotzdem bereits auf die „hoffentlich Ende Oktober startende" Saison im Fünf-gegen-Fünf in der Halle. Die NRW-3x3-Tour stellte aber eine willkommene Abwechslung zur Saisonvorbereitung dar.

Ingo Nürnberger versenkte als Corona-Krisenstabsleiter beim „Promi-Anwerfen“ einen von drei Würfen. - © Foto: Andreas Zobe/NW
Ingo Nürnberger versenkte als Corona-Krisenstabsleiter beim „Promi-Anwerfen“ einen von drei Würfen. | © Foto: Andreas Zobe/NW

Herrensieger: "Don't Jump Youngblood"

In der Herrenkonkurrenz scheiterten die beiden Bielefelder Teams (TSVE) am späteren Turniersieger „Dont Jump Youngblood", zeigten aber viele schöne Spielzüge und sammelten Punkte für die Weltrangliste der FIBA. „Es hat viel Spaß gemacht, auch wenn wir leider im Viertelfinale knapp ausgeschieden sind", erläuterte der junge Bielefelder Basketballtrainer Robert Hülsewede, der mal wieder selbst aktiv ins Geschehen eingriff.

Das Nachwuchs-Team der Dolphins in den 3x3-Trikots sicherte sich einen der Tagessiege. - © Foto: Andreas Zobe/NW
Das Nachwuchs-Team der Dolphins in den 3x3-Trikots sicherte sich einen der Tagessiege. | © Foto: Andreas Zobe/NW

Aber auch wenn das Turnier am Sonntag beim Basketballweltverband offiziell angemeldet war, sollte es ein Breitensportevent sein. Die professionelle 3x3-Formation des TSVE um Bastian Landgraf und Alan Boger war deshalb nicht vor Ort. „Es war sportlich eine bunte Mischung aus Schul- und Vereinsteams, Klein und Groß sowie Mannschaften, für die dabei sein alles war und andere mit sportlichem Ehrgeiz", resümierte Organisator Ralf Müller.

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