Formstark: Benjamin Thaqi ist bei den Untouchables Paderborn längst zu einem verlässlichen Erstliga-Pitcher gereift. Das stellte der 21-Jährige am Samstag gegen Berlin erneut unter Beweis. - © Wilfried Hiegemann
Formstark: Benjamin Thaqi ist bei den Untouchables Paderborn längst zu einem verlässlichen Erstliga-Pitcher gereift. Das stellte der 21-Jährige am Samstag gegen Berlin erneut unter Beweis. | © Wilfried Hiegemann

Paderborn Untouchables sind auf einem guten Weg

1. Baseball-Bundesliga: Paderborn gewinnt gegen Berlin mit 11:2 und 3:0. Cheftrainer Jendrick Speer ist mit den Leistungen sehr zufrieden

Jochem Schulze

Paderborn. Die Untouchables Paderborn haben im Kampf um den Einzug in die Endrunde um die Deutsche Baseball-Meisterschaft einen wichtigen Schritt gemacht. Das Team von Jendrick Speer gewann die Heimpartien gegen die Berlin Flamingos mit 11:2 und 3:0. Weil die Solingen Alligators beim Tabellenführer Bonn Capitals zweimal verloren, zogen die U's in der Tabelle an den Klingenstädtern vorbei und werden nun in der Erstliga-Nordgruppe auf dem zweiten Platz geführt. Dieser berechtigt zum Einzug in das Halbfinal-Playoff. Bis dahin ist aber noch ein langer Weg zu gehen. So täuscht auch das Endergebnis der ersten Begegnung gegen Berlin über den Spielverlauf hinweg. "Es hat lange 1:1 gestanden. Als wir im sechsten Inning sogar mit 1:2 in Rückstand geraten sind, musste ich eine Ansprache halten", berichtete Speer von einem Match, in dem er seine Schützlinge wohl noch rechtzeitig wachgerüttelt hatte. Denn im siebten Inning gelang - so Speer - der "Befreiungsschlag". Finn Bergmann und Daniel Hinz hauten gegen Berlins französischen Nationalspieler Jonathan Mottay mächtig drauf. Mit sieben Hits wurden in einem Abschnitt zehn Punkte erzielt. Das war die Entscheidung. Denn Hinz, der den sicheren Daniel Thieben auf dem Wurfhügel abgelöst hatte, ließ im achten und neunten Durchgang nichts mehr zu. In der zweiten Begegnung übernahmen Matt Kemp und Benjamin Thaqi das Werfen. "Auf beide ist Verlass", dankte Speer seinen Pitchern und hatte zudem auch für Bergmann nochmals ein Extralob parat. "Uns ist kein Error unterlaufen. Wir haben konstant gut gepitcht und wir hatten in zwei Spielen insgesamt 21 Hits. Da kann man nur zufrieden sein", fasste Speer den Nachmittag zusammen und sprach von einer runden Leistung. Die muss nun bereits am Sonntag erneut abgerufen werden. Dann kommen die Solingen Alligators in den Ahorn-Ballpark. Dann geht es wieder um den zweiten Platz und auch um den möglicherweise noch wichtigen direkten Vergleich. In Solingen hatten sich die Teams die Siege geteilt.

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