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Jeff Saibene während eines Spiel gegen Holstein Kiel. - © Christian Weische
Jeff Saibene während eines Spiel gegen Holstein Kiel. | © Christian Weische

Arminia Bielefeld Planung für die Saison 2018/19: So könnte Arminias Kader aussehen

Trainer Saibene und Sport-Geschäftsführer Arabi liegen mit ihren Personalplanungen für die neue Saison gut im Rennen

Jörg Fritz
03.05.2018 , 06:30 Uhr

Bielefeld. Bei der Planung für die Zweitligasaison 2018/19 kommen Arminia Bielefelds Trainer Jeff Saibene und Sport-Geschäftsführer Samir Arabi gut voran. Nach den Verpflichtungen von Prince Osei Owusu, Cédric Brunner und Jóan Símun Edmundsson weist der Zweitligakader eine Größe von 26 Profis auf. Weitere Transfers stehen auf der Agenda. Ein Überblick über den Kader:

Torhüter

Stefan Ortega (25 Jahre/Vertrag bis 2020), Nikolai Rehnen (21/bis 2021), Baboucarr Gaye (20/bis 2019).

Abwehrspieler

Cédric Brunner (24, FC Zürich/bis 2020), Can Özkan (18/bis 2021), Brian Behrendt (26/bis 2020), Julian Börner (27/bis 2019), Henri Weigelt (20/bis 2019), Florian Hartherz (24/bis 2020), Nils Teixeira (27/bis 2019).

Mittelfeldspieler

Roberto Massimo (17/bis 2019), Leandro Putaro (21/bis 2020), Patrick Weihrauch (24/bis 2020), Tom Schütz (30/ bis 2020), Manuel Prietl (26/bis 2021), Semir Ucar (19/bis 2020), Cerruti Siya (19/bis 2021), Keanu Staude (21/bis 2020), Christopher Nöthe (30/bis 2019), Allan Firmino Dantas (20, Rückkehrer aus Rödinghausen/bis 2019).

Stürmer

Fabian Klos (30/bis 2019), Andreas Voglsammer (26/bis 2021), Nils Quaschner (24/bis 2020), Jóan Símun Edmundsson (26, Odense BK/bis 2020 plus Option für ein weiteres Jahr), Sören Brandy (32/bis 2019), Prince Osei Owusu (21, Hoffenheim II/bis 2021).

Mögliche Zugänge

Vorrangig interessiert ist Arminia an einer Verpflichtung eines Backups für Linksverteidiger Florian Hartherz. Gute Karten besitzt Axel Borgmann. Der 23-Jährige, der aus der Schalker Jugend stammt, spielt derzeit für den Schweizer Zweitligisten FC Vaduz. Sein Vertrag läuft zum 30. Juni 2018 aus, so dass der Spieler ablösefrei wechseln kann. Gespräche zwischen Arminia und Borgmanns Berater haben schon stattgefunden.

Gute Karten für eine Vertragsverlängerung besitzt auch wieder Stephan Salger. Der Abwehr-Allrounder, dessen Kontrakt eigentlich nicht mehr verlängert werden sollte, überzeugte zuletzt als Vertreter des verletzten Brian Behrendt.

Mittelfeldakteur Konstantin Kerschbaumer, nicht nur wegen seiner acht erzielten Tore einer der Gewinner der laufenden Spielzeit, soll unbedingt gehalten werden. Die Ablösesumme, die der FC Brentford für den Österreicher fordert, ist mit 1,5 Millionen Euro noch zu hoch für Sport-Geschäftsführer Samir Arabi.

Abgänge

Florian Dick (33), Christoph Hemlein (27) und David Ulm (33) werden den Verein verlassen, da ihre Verträge nicht verlängert worden sind. Die Personalien Salger und Kerschbaumer sind noch offen. Andreas Voglsammer, der noch bis 2021 unter Vertrag steht, ist aufgrund seiner Torgefährlichkeit (13 Treffer) auch für andere Klubs von großem Interesse.

Nach Aussage von Jeff Saibene und Samir Arabi sei Arminia ein Ausbildungsverein, der in jedem Jahr Transfererlöse durch Spielerverkäufe erzielen müsse. Der FC Ingolstadt hat bereits mehrfach angefragt. Die Ablösesumme für Voglsammer dürfte sicherlich mehr als zwei Millionen Euro betragen.

Der 17-Jährige Roberto Massimo ist das Ausnahmetalent bei den Arminen und stand in den vergangenen vier Spielen jeweils in der Startelf. Viele Erstligisten sind an Massimo, der bis 2019 an Arminia gebunden ist, interessiert. Auch in diesem Fall würde die Ablöse im siebenstelligen Bereich liegen.

Problemelf

Nils Teixeira, Sören Brandy und Christopher Nöthe (alle Verträge bis 2019) spielen bereits in dieser Saison keine Rolle mehr. Da der Klub für die kommende Serie die U 23 abgemeldet hat, hat das Trainerteam keine Möglichkeit, dieses Trio dort spielen zu lassen. Zwei Alternativen stehen zur Wahl: Die drei Spieler suchen sich neue sportliche Herausforderungen oder bleiben – ohne Perspektive.

Beim gestrigen Training fehlten Baboucarr Gaye und Semir Ucar (beide U 23) sowie Nils Quaschner, Brian Behrendt und Julian Börner (alle Reha). Börner steht somit auch beim Spiel am Sonntag in St. Pauli nicht zur Disposition.

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