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Am Tag danach: Der Tornado hat bleibende Schäden in der Paderborner Innenstadt hinterlassen. - © Themenbild: Jens Reddeker
Am Tag danach: Der Tornado hat bleibende Schäden in der Paderborner Innenstadt hinterlassen. | © Themenbild: Jens Reddeker

Tornados in Paderborn, Lippstadt und Höxter Heftige Unwetter: Mehrere Schulen und Kitas bleiben zu

Das Gewittertief Emmelinde hat Ostwestfalen-Lippe mit am schwersten getroffen. Eine Region steht unter Schock. Wie geht es weiter? Alle Entwicklungen im Überblick.

Björn Vahle
22.05.2022 | Stand 22.05.2022, 11:35 Uhr |
Angela Wiese

Wiebke Wellnitz

  • Das Tief Emmelinde hat Teile von Nordrhein-Westfalen schwer getroffen. Mit am schlimmsten traf es Paderborn. Dort wurden laut Polizei 43 Personen verletzt. 30 Menschen wurden auch am Abend noch in Paderborner Krankenhäusern behandelt. 13 Personen sind schwerer verletzt. Ein Polizist wurde im Einsatz von einer Windböe erfasst und mehrere Meter durch die Luft gewirbelt. Eine Frau musste in eine Klinik nach Bielefeld verlegt werden, sie schwebte am Samstagmorgen noch immer in Lebensgefahr.
  • Sowohl in Paderborn als auch im etwa 35 Kilometer entfernten Lippstadt richteten Tornados schwere Verwüstungen an, die Polizei sprach von einer "Schneise der Verwüstung". Der Deutsche Wetterdienst bestätigte die Sichtungen am Samstagmorgen. Außerdem sei ein Tornado durch den Höxteraner Stadtteil Lütmarsen gezogen. Ein solcher kann laut DWD entstehen, wenn starke Temperaturgegensätze herrschen und Luft aufsteigt bzw. gehoben wird.
  • Die Polizei rückte zu mehr als 200 Einsätzen ausgerückt. Straßen wurden überschwemmt, Bäume knickten ab und begruben Autos unter sich, Dächer wurden abgedeckt oder ganze Fassaden abgerissen. Weil auch Schulen und Kitas beschädigt wurden, bleiben in Paderborn und Lippstadt mehrere Einrichtungen am Montag geschlossen.
  • Userin @nastjax02 sendete der Redaktion dieses Video, das die Lage während des Unwetters am SB-Markt in Paderborn zeigen soll:
    Video

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