CDU-Chef Friedrich Merz (l.) gratuliert Hendrik Wüst. - © Michael Kappeler
CDU-Chef Friedrich Merz (l.) gratuliert Hendrik Wüst. | © Michael Kappeler

NW Plus Logo Meinung Klarer als erwartet: Wie Wüst die Wahl mit zwei Schachzügen gewonnen hat

Der 46-Jährige hat mit seinem Kurs der Mitte der SPD ein Alleinstellungsmerkmal genommen. Schwarz-Grün wird an ihm nicht scheitern, glaubt unser Autor.

Ingo Kalischek

Hendrik Wüst gibt sich seit einiger Zeit als Mann der Mitte. So hat er die Wahl in NRW gewonnen – klarer als erwartet. Und mit diesem Kurs wird er jetzt versuchen, ein Bündnis mit den Grünen zu schmieden. Einfach wird das nicht. Wüsts Hauptkonkurrent im Wahlkampf, der SPD, ist es nicht gelungen, ausreichend Stammwähler zu mobilisieren. Auch daran hatte Wüst großen Anteil. Der NRW-Ministerpräsident zeigt sich seit einem halben Jahr an der Landesspitze als ein politischer Vollsortimenter: Er ist für Klimaschutz, für bessere Bildung, für mehr soziale Gerechtigkeit und eine starke Wirtschaft...

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