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Mit Blick auf den Krieg in der Ukraine warnen die Sicherheitsbehörden in Nordrein-Westfalen vor einer „erhöhten abstrakten Gefährdungslage". - © picture alliance / Geisler-Fotopress
Mit Blick auf den Krieg in der Ukraine warnen die Sicherheitsbehörden in Nordrein-Westfalen vor einer „erhöhten abstrakten Gefährdungslage". | © picture alliance / Geisler-Fotopress

NRW Landeskriminalamt: 49 Straftaten in Zusammenhang mit Ukraine-Krieg

Bei einem Drittel der Geschädigten soll es sich um Russen handeln. Achtmal wurden Ukrainer Opfer.

11.03.2022 | Stand 11.03.2022, 10:27 Uhr

Düsseldorf/Köln (epd). Das Landeskriminalamt in Düsseldorf verzeichnet laut einem Zeitungsbericht zahlreiche Straftaten im Zusammenhang mit dem Russland-Ukraine-Konflikt.

Bis zum Wochenbeginn seien 49 Delikte registriert worden, berichtet der „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Freitag) unter Berufung auf einen aktuellen LKA-Bericht, der der Zeitung vorliegt. Die Straftaten reichten dabei von Volksverhetzung, Sachbeschädigung bis hin zu Erpressung und Raub.

Demnach soll es sich bei einem Drittel der Geschädigten um Russen handeln, darunter waren in zwei Fälle russische Konsulatseinrichtungen betroffen. Achtmal wurden Ukrainer Opfer. Die restlichen Delikte konnten laut LKA-Lagebild keinen Personen zugeordnet werden.

Mit Blick auf den Krieg in der Ukraine warnen die Sicherheitsbehörden in Nordrein-Westfalen vor einer „erhöhten abstrakten Gefährdungslage durch Cyberangriffe für Deutschland und eine zunehmende staatlich gesteuerte Desinformationskampagne“ durch den russischen Staat. Sei seien erste Spionageaktionen vor militärischen Einrichtungen gemeldet worden, hieß es.

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