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Herbert Reul (CDU), Innenminister von Nordrhein-Westfalen, stellt das landesweite Präventionsnetzwerk "Sicher im Dienst" vor. - © picture alliance/dpa | Oliver Berg
Herbert Reul (CDU), Innenminister von Nordrhein-Westfalen, stellt das landesweite Präventionsnetzwerk "Sicher im Dienst" vor. | © picture alliance/dpa | Oliver Berg

"Sicher im Dienst" Mehr Gewalt im öffentlichen Dienst seit Corona: Neues Netzwerk soll helfen

Für Polizei, Rettungskräfte und Co. gehört es mittlerweile zum Alltag, angepöbelt und beschimpft zu werden. Ein Netzwerk will ihnen Handlungsempfehlungen geben, um solche Situationen besser meistern zu können.

Sophie Brössler
24.01.2022 | Stand 24.01.2022, 18:05 Uhr

Düsseldorf (dpa). Als „scheiß Beamtin“ und „dumme Schlampe“ beschimpft ein Mann im Wuppertaler Einwohnermeldeamt die Mitarbeiterin Nicole Schorn. Sie hat ihm gerade an der Infotheke erklärt, dass kein spontaner Termin mehr frei sei. Der Mann schiebt die Unterlagen zusammen – und schmeißt sie im nächsten Moment Nicole Schorn ins Gesicht. Bis heute macht der Vorfall der 31-Jährigen zu schaffen. Beleidigungen seien sie und ihre Kollegen zwar gewohnt, sagt Schorn, aber „dass ein Mensch Ihnen Dinge ins Gesicht schmeißt, obwohl Sie nur Ihren Job machen“, das schockiere sie bis heute.

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