"Es kann es sein, dass wir am Ende der Pandemie weniger gesellschaftlichen Zusammenhalt haben als vorher“,s agt der Bielefelder Konfliktforscher Andreas Zick. - © Honorarfrei bei Nennung der Quelle
"Es kann es sein, dass wir am Ende der Pandemie weniger gesellschaftlichen Zusammenhalt haben als vorher“,s agt der Bielefelder Konfliktforscher Andreas Zick. | © Honorarfrei bei Nennung der Quelle
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Bielefelder Konfliktforscher Zick rät von Einführung einer Impfpflicht ab

Mit der vierten Welle gehe die nächste Welle der Radikalisierung einher, sagt Zick. Eine Impfpflicht wäre Wasser auf die Mühlen radikaler Kräfte.

Markus Decker

Bielefeld. Der Bielefelder Sozialpsychologe Andreas Zick hat angesichts der sich zuspitzenden Corona-Lage vor einer weiteren Verschärfung der gesellschaftlichen Auseinandersetzungen gewarnt. Zugleich riet er von der Einführung einer Impfpflicht bis auf weiteres ab. „Wir haben das Konfliktpotenzial unterschätzt“, sagte Zick, der das Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung an der Universität Bielefeld leitet, dieser Redaktion. „Wir hatten gehofft, dass uns Herdenimmunität einen Ausweg bietet und wir damit jede Form von Zwangsmaßnahmen umgehen können...

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