Der Corona-Impfstoff von Astrazeneca ist in Deutschland unbeliebt. - © picture alliance
Der Corona-Impfstoff von Astrazeneca ist in Deutschland unbeliebt. | © picture alliance

NW Plus Logo Astrazeneca Hunderttausende Impfdosen landen bald im Müll

Bundesweit befürchten Ärzte, dass Astrazeneca-Impfstoff verfällt. In OWL werden Wege aus der Misere gesucht, allerdings bislang ohne Hilfe der Politik.

Carolin Nieder-Entgelmeier

Berlin/Bielefeld. Die Kühlschränke in vielen Arztpraxen in Deutschland sind voll. Millionen Impfdosen gegen das Coronavirus lagern in den Praxen, denn noch ist Deutschland weit von der Herdenimmunität entfernt. Trotzdem droht Impfstoff zu verfallen und zwar Hunderttausende Dosen von Astrazeneca. Zum einen, weil das Vakzin von der Ständigen Impfkommission (Stiko) nicht mehr als Zweitimpfung empfohlen wird. Zum anderen, weil der Impfstoff trotz guter Wirksamkeit auch für die Erstimpfung von vielen abgelehnt wird. Ende Juli läuft jedoch die Haltbarkeit erster Impfdosen ab und Ärzte schlagen Alarm, dass sie in den nächsten Wochen Hunderttausende Impfdosen entsorgen müssen. Eine Vorstellung, die viele Mediziner mit Blick auf die zum größten Teil noch ungeimpfte Weltbevölkerung fassungslos macht.

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