Margot (rechts), ihre jüngere Schwester Lore und Rahel Stern (Mitte) wohnen 1939 im selben Haus in Bielefeld, Laerstraße 9. - © Privat
Margot (rechts), ihre jüngere Schwester Lore und Rahel Stern (Mitte) wohnen 1939 im selben Haus in Bielefeld, Laerstraße 9. | © Privat
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"Kein Heimweh nach Bielefeld": Wie eine lesbische Jüdin den Holocaust überstand

Die Holocaust-Überlebende Margot Heumann hat ihre Jugend teils in Bielefeld verbracht, bevor sie deportiert wurde. Sie gilt als eine der wenigen bekennenden jüdischen Lesben ihrer Generation.

Juliet Ackermann

Bielefeld. Ihre Jugend in Bielefeld hätte für Margot Heumann schön sein können, wären da nicht die Nazis gewesen, die ihr nicht mal die Teilnahme am Unterricht gestatteten: Sie ist Jüdin. Nach der Deportation ihrer Familie 1943 folgten dunkle Jahre im Konzentrationslager Theresienstadt, dann in Auschwitz. Dort wurde Margot Heumann von ihrer Schwester und ihren Eltern getrennt – sie sahen sich nie wieder. Margot Heumann kam in ein Außenlager des KZ Neuengamme, wo sie Zwangsarbeit leistete...

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