Die Datenschützer von Digitalcourage mussten 70 Prozent ihrer Mitarbeiter während der Coronakrise in Kurzarbeit schicken (Symbolbild). - © Pixabay
Die Datenschützer von Digitalcourage mussten 70 Prozent ihrer Mitarbeiter während der Coronakrise in Kurzarbeit schicken (Symbolbild). | © Pixabay

NW Plus Logo Digitalcourage & Co Wie gemeinnützige Vereine mit der Corona-Krise umgehen

Von Land oder Bund gibt es kein Geld. Größere Rücklagen dürfen die Vereine aber auch nicht bilden. Darunter leidet das zivilgesellschaftliche Engagement.

Sebastian Beeg

Bielefeld/Gütersloh. In Geldnot sei sein Verein nicht. „Aber es ist finanziell eng", sagt Detlev Sieber. Der ehemalige Bürgermeister der Gemeinde Schlangenbad im hessischen Rheingau-Taunus-Kreis ist organisatorischer Geschäftsführer des in Bielefeld ansässigen Vereins Digitalcourage. Der Verein setzt sich vor allem für ungehinderte Kommunikation und Datenschutz ein. Die Datenschützer geben Kurse zur digitalen Selbstverteidigung und vergeben jährlich im April den Negativpreis „Big Brother Awards", den Oscar für Datenkraken.

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