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Redur S. (l.) und Tayfun Avan haben nach dem Anschlag von Hanau auch im Alltag Angst. - © Jan-Henrik Gerdener
Redur S. (l.) und Tayfun Avan haben nach dem Anschlag von Hanau auch im Alltag Angst. | © Jan-Henrik Gerdener

Nach der Bluttat von Hanau Rechte Gewalt schockiert Migranten aus OWL

Muslime und Migranten aus der Region fühlen sich vom Rechtsruck bedroht – und vom Staat im Stich gelassen. Gespräche mit Menschen in der Shisha-Bar.

Jan-Henrik Gerdener
21.02.2020 | Stand 21.02.2020, 15:17 Uhr

Bielefeld. Kaum eine Woche nachdem die mutmaßliche rechtsextreme Terrorgruppe „Der harte Kern“ aufgedeckt wurde, kommt der Anschlag von Hanau. Während die Terrorgruppe, von der vier mutmaßliche Mitglieder aus NRW kommen, Anschläge auf Moscheen geplant haben soll, nahm der Attentäter von Hanau eine Shisha-Bar ins Visier. In beiden Fällen das Ziel: Menschen mit Migrationshintergrund.

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