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Bei dem Anschlag 2016 in Berlin dem Anschlag kamen zwölf Menschen ums Leben, 55 weitere wurden verletzt. - © picture alliance / ZUMAPRESS.com
Bei dem Anschlag 2016 in Berlin dem Anschlag kamen zwölf Menschen ums Leben, 55 weitere wurden verletzt. | © picture alliance / ZUMAPRESS.com

NRW-Landtag Warum das BKA im Terror-Fall Amri in die Defensive gerät

Ein NRW-Ermittler erhebt den Vorwurf, die Bundesermittler hätten auf „Anweisung von oben“ Warnungen eines V-Mannes vor Anis Amri nicht ernst genug genommen. Das BKA bestreitet das.

Lothar Schmalen
02.12.2019 | Stand 02.12.2019, 20:30 Uhr

Düsseldorf. Es steht Aussage gegen Aussage: Während ein Ermittler des NRW-Landeskriminalamtes (LKA) dem Bundeskriminalamt (BKA) vorwirft, die Warnungen eines V-Manns aus der islamistischen Szene vor dem späteren Berliner Weihnachtsmarkt-Attentäter Anis Amri nicht ernst genug genommen zu haben, bestreitet der zuständige Gruppenleiter des BKA dies. Hintergrund des Streits ist, dass der Attentäter Amri vor dem Anschlag, bei dem zwölf Menschen ums Leben kamen und 55 weitere verletzt wurden, bereits monatelang unter Beobachtung der Ermittlungsbehörden stand, dennoch aber der Anschlag nicht verhindert werden konnte.

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